Pflanzenschutz - Aus der Forschung
Strategien zur Behandlung von Ökosaatgut
Zur Erzeugung gesunden Saatguts stehen im Ökolandbau verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung - physikalische Methoden, Pflanzenextrakte, Naturstoffe und Mikroorganismenpräparate. Diese wurden in einem Forschungsprojekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau überprüft.mehr lesen...
Oliventresterextrakte: Ein neues Pflanzenschutzmittel?
Die Regulierung von Pilzkrankheiten stellt im ökologischen Landbau ein bedeutendes Problem dar. Es besteht ein großes Interesse an Alternativen zu den ökologisch bedenklichen kupfer- und schwefelhaltigen Fungiziden. Oliventrester enthält Polyphenole, die sich durch stark fungizide und bakterizide Eigenschaften auszeichnen.mehr lesen...
Pflanzenschutz im Öko-Hopfenbau
Neben dem Anbau von überwiegend toleranten Sorten, der Nutzung von Prognosemodellen und der Berücksichtigung der Nützlingsschonung ist auch im Öko-Anbau der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig. Bislang kommen dabei vor allem kupfer- und schwefelhaltige Mittel zum Einsatz - unter umweltrelevanten Gesichtspunkten ist dies kritisch zu sehen. Ziel eines Forschungsvorhabens im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau war es, Wirkstoffe zu finden beziehungsweise Regulierungsstrategien zu entwickeln, die kupfer- und schwefelhaltige Pflanzenschutzmittel ersetzen können.mehr lesen...
Regulierung der Möhrenröte
Die Möhre gehört zu den wichtigsten Gemüsekulturen im ökologischen Landbau. Seit mehreren Jahren scheint die Wirtschaftlichkeit des Möhrenanbaus durch das wiederholte Auftreten der so genannten "Möhrenröte" gefährdet zu sein. Ein Forschungsprojekt hatte zum Ziel, bundesweit den Status Quo der wichtigsten Möhrenkrankheiten inklusive Möhrenröte zu erfassen und zu analysieren sowie vorhandene Ansätze zur Vermeidung bzw. Befallsreduzierung der Viruskrankheit aufzugreifen und weiterzuentwickeln.mehr lesen...
Forum Pflanzenschutz im Ökolandbau
Gemeinsam mit dem Bioland-Verband hat das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) das "Forum Pflanzenschutz im ökologischen Landbau" initiiert. Im Rahmen dieses themenbezogenen Netzwerkes haben von Oktober 2002 bis Juni 2007 jährlich zwei Veranstaltungen zu Schwerpunktthemen des Pflanzenschutzes im Öko-Landbau stattgefunden. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert.mehr lesen...
Einsatz von Ölrettich zur Regulierung von Wurzelgallennematoden
Der Anbau wenig anfälliger Zwischenfrüchte kann die Regulierung des Wurzelgallennematoden Meloidogyne hapla im Kartoffel- und Gemüsebau wirksam unterstützen. Forschungsergebnisse aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau zeigen geeignete Sorten und Strategien.mehr lesen...
Belichtung stärkt Widerstandsfähigkeit von Pflanzkartoffeln
Kartoffelanbau und Kartoffellagerung werden durch unterschiedliche Schaderreger beeinträchtigt. Ziel eines Forschungsprojekts im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft war es, die Widerstandsfähigkeit von Kartoffelknollen gegenüber bestimmten Krankheiten durch gezielte Belichtung zu stärken. Oekolandbau.de sprach mit Projektleiterin Dr. Marianne Benker von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising. mehr lesen...
Zwiebeln pflanzen - eine Alternative im ökologischen Zwiebelanbau?
Eine noch wenig verbreitete Anbaumethode im Zwiebelanbau ist die Verwendung in Töpfen vorgezogener Jungpflanzen. Den verbreiteten Pflanzenkrankheiten Mehltau und Fusarium kann damit vorgebeugt werden. Praxisversuche und großflächiger Erprobungsanbau im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau erzielten mit dem Anbau von Pflanzzwiebeln gute Erfolge.mehr lesen...
Biologische Kontrolle der Rebenperonospora und Strategien zu deren Regulierung im ökologischen Weinbau
Der Falsche Mehltau (Rebenperonospora) verursacht im deutschen Weinbau erhebliche Schäden durch Ertrags- und Qualitätsverluste. Wissenschaftler des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg, haben im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau wichtige wissenschaftliche Grundlagen für die biologische Kontrolle des Falschen Mehltaus erarbeitet.mehr lesen...
Biologische Bekämpfung von Rhizoctonia solani im ökologischen Anbau
Rhizoctonia solani Kühn ist ein weit verbreiteter Bodenpilz, der bei zahlreichen Kulturen zu erheblichen Ertragsverlusten führen kann. Ein Forschungsprojekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau hatte zum Ziel, eine biologische Methode zur Kontrolle des Erregers Rhizoctonia solani im Kartoffel-, Zuckerrüben-, Kohl- und Salatanbau zu entwickeln.mehr lesen...
Bekämpfung der Gloeosporium-Fruchtfäule an ökologisch produzierten Äpfeln - Optimierung einer Heißwassertauchanlage
Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau haben Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) in Zusammenarbeit mit dem Bio-Obstgut Bonhausen eine praxistaugliche Heißwassertauchanlage entwickelt, die im Versuch zu einer deutlichen Reduktion des Fruchtfäulebefalls führte.mehr lesen...
Förderung der ökologischen Produktion von Zierpflanzenstecklingen
In einem Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau wurden der Einfluss ökologischer Kulturführung von Mutterpflanzen (Weihnachtssterne und Pelargonien) auf Qualität und Gesundheit der Stecklinge sowie die Effekte einer Beimpfung der Mutterpflanzen mit Mykorrhizapilzen untersucht.mehr lesen...
