Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
Schadwirkung
Ackerwinde kommt in fast allen Ackerkulturen vor. Sie besitzt eine hohe Konkurrenzkraft.
Biologie in Kürze
Familie: Convolvulaceae (Windengewächse)
Ackerwinde ist ein ausdauerndes Beikraut mit einer tiefgehenden Pfahlwurzel und zahlreichen Wurzelausläufern. Bereits Wurzelstücke von 1 cm Länge können neu austreiben. Die Stängel sind ästig verzweigt, stumpf sechskantig, niederliegend oder windend und werden bis 120 cm hoch.
Die fleischigen Keimblätter sind nierenförmig, kräftig, glattrandig und lang gestielt. Die überwiegend graugrünen, kahlen Laubblätter sind wechselständig, gestielt, länglich-eiförmig mit pfeilförmigem Grund und an der Spitze abgerundet.
Die Blüte reicht vom Frühsommer bis zum Frühherbst. Die Blüten sind blattachselständig, trichterförmig, hellrosa oder weiß mit fünf roten Außenstreifen und duftend. Die Samen keimen ganzjährig bei Temperaturen zwischen 5 - 30 Grad. Ackerwinde bevorzugt lockere, mäßig trockene Böden mit durchlässigem Untergrund.
Spezifische Regulierungsstrategien
- Saatbettbereitung (lockernde Arbeitsweise) möglichst mit Schichten-, Wühlpflug, Schichten- oder Rotorgrubber bis 30 cm Arbeitstiefe
Letzte Aktualisierung: 30.12.2010

