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Acker-Fuchsschwanz (Alopecurus myosuroides)

 

Schadwirkung

Der Acker-Fuchsschwanz kommt in vielen Kulturen im Ackerbau vor, insbesondere bei hohem Wintergetreideanteil. Bei massenhaftem Auftreten ist er ein starker Konkurrent.

Blütenstand
Die aufrechten Halme können 20 - 60 cm hoch werden,
(c) JKI

Biologie in Kürze

Familie: Poaceae (Süßgräser)

Acker-Fuchsschwanz ist ein sommereinjähriges und einjährig-überwinterndes, horstbildendes Ährengras.

Das zarte, korkenzieherartig gewundene Keimblatt weist eine unbehaarte, schmale Blattspreite auf und ist am Grunde häufig rötlich. Die schmalen, scharfrandigen und unbehaarten Laubblätter besitzen keine Blattöhrchen. Die langen, oft rötlichen Blatthäutchen sind gezähnt.

Die Blüte erfolgt bevorzugt im Frühsommer, ist jedoch bis Oktober möglich. Einblütige Ährchen befinden sich in schlanken, bis 8 cm langen, an beiden Enden verschmälerten Blütenständen. Diese sind oft rötlich überlaufen. Die Ährchen weisen bis zur Mitte verwachsene Hüllspelzen auf. Die Granne geht fast am Grund der Deckspelze ab und ragt weit aus den Ährchen hervor.

Die Keimung erfolgt von Herbst (hauptsächlich) bis ins Frühjahr aus 0 - 10 cm Tiefe. Die Samen können im Boden mehr als zehn Jahre überdauern. Acker-Fuchsschwanz bevorzugt mittlere bis schwere, kalkhaltige Böden.

Spezifische Regulierungsstrategien

  • Reduzieren des Anteils an Winterung zugunsten der Sommerung
  • Späte Aussaattermine für Wintergetreide
  • Anbau von Sommerzwischenfrüchten
  • Mehrjährigen Feldfutterbau in die Fruchtfolge einbeziehen

Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

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