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Taube Trespe (Bromus sterilis)

 

Schadwirkung

Die Taube Trespe hat sich in den letzten Jahren vermehrt im Wintergetreide verbreitet. Sie wandert bevorzugt von den Feldrändern in den Bestand ein und kann durch den Mähdrusch eine schnelle Verbreitung finden.

Die Taube Trespe (Bromus sterilis)
Die Rispen zeichnen sich durch allseitig überhängende, sehr raue Äste aus,
(c) Ame Anderberg

Biologie in Kürze

Familie: Poacaea (Süßgräser)

Die Taube Trespe ist ein sommereinjähriges und einjährig-überwinterndes Gras. Sie bildet lockere Horste. Die Halme sind aufrecht glatt, kahl und werden 20 - 80 cm hoch.

Die Blätter sind 5 - 25 cm lang, hellgrün bis purpurn. Die Blattspreite ist behaart und geschlossen. Das jüngste Blatt ist gerollt. Die Blatthäutchen sind groß und tief gefranst. Blattöhrchen sind nicht vorhanden.

Die Blüte reicht vom Frühjahr bis in den Hochsommer. Die Ährchen sind groß, spatelförmig und vielblütig. Sie weisen eine sehr lange, hoch angesetzte Rückengranne auf. Besonders an lichtreichen Standorten sind sie rot-violett überlaufen.

Die Keimung der Samen erfolgt im Frühjahr. Sie bevorzugt frische bis feuchte, durchlässige Böden.

Spezifische Regulierungsstrategien

  • Die Taube Trespe kann durch wendende Bodenbearbeitung reguliert werden.

Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

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