Thermische Maßnahmen zur Beikrautregulierung
Thermische Verfahren zur Regulierung dikotyler Beikräuter sind sehr kostenintensiv, aufwändig und energiezehrend. Das bevorzugte Einsatzgebiet thermischer Regulierungsmethoden ist der Obst- und Gemüsebau.
Das bedeutendste Verfahren ist das Abflammen. Die beikrautregulierende Wirkung besteht hier in der schnellen Erhitzung des Pflanzenmaterials. Bei diesem Verfahren ist neben der Regenerationsfähigkeit der Pflanzen das Entwicklungsstadium der Beikräuter und Kulturpflanzen von großer Bedeutung und bestimmt den Behandlungstermin.
Weitere thermische Verfahren bestehen aus den Infrarotverfahren, dem Einsatz von Mikrowellen und Elektrizität, Solarisation sowie Wärme- und Kältebehandlung.
Aus der Forschung - für die Praxis
Landtechnische Lösungen zur Beikrautregulierung
In vielen Kulturen des ökologischen Pflanzenbaus sind die Arbeitserledigungskosten für die Unkrautregulierung eine wesentliche Kostenposition. Durch geeignete landtechnische Lösungen lässt sich der Handarbeitsaufwand deutlich reduzieren. Die Ergebnisse eines Fachgesprächs der Universität Kassel zu diesem Thema sind in einem Tagungsband veröffentlicht worden. Das Handbuch "Landtechnische Lösungen zur Beikrautregulierung im Ökolandbau" (ISBN 978-3-9801686-8-7) stellt auf 288 Seiten mit mehr als 145 Abbildungen und 30 Tabellen die Beikrautregulierung bei Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung in Beetkulturen, im Feldgemüsebau und im Ackerbau dar. Der Tagungsband ist für 29,90 Euro beim Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (DITSL) in Witzenhausen erhältlich (Bestellungen per E-Mail oder telefonisch unter 0 55 42 / 6 07 - 13). Eine Online-Version steht auf Organic Eprints zur Verfügung.
Näheres zum Projekt:
Letzte Aktualisierung: 21.12.2007

