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Acker-Senf (Sinapis arvensis)

 

Schadwirkung

Acker-Senf kommt in vielen Ackerkulturen, insbesondere in Hackfrüchten vor. Er ist besonders im Frühjahr in Sommerkulturen oder in lückigen Winterungsbeständen zu finden.

Ausgewachsene Pflanze
Alle Blätter sind mehr oder weniger gezähnt und behaart,
(c) Syngenta

Biologie in Kürze

Familie: Brassicaceae (Kreuzblütengewächse)

Acker-Senf ist ein einjähriges Samenbeikraut. Die Stängel sind aufrecht und besonders im oberen Teil stark verzweigt. Sie sind dicht borstig behaart und an der Basis der Seitensprosse violett gefärbt. Sie können eine Höhe von 60 cm erreichen.

Die Keimblätter sind kräftig, verkehrt-herzförmig, gestielt und an der Spitze stark ausgebuchtet. Die Laubblätter sind sehr variabel geformt, haben im unteren Bereich jedoch einen ei-lanzettlichen Umriss. Sie sind häufig asymmetrisch gebuchtet, gelappt oder gefiedert. Obere Blätter sind kleiner, oft ungeteilt und fast sitzend.

Blüten erscheinen vom Frühsommer bis in den Herbst. Ihre Kelchblätter stehen waagerecht ab. (Wichtige Unterscheidung zum Hederich: Senf senkt, Hederich hebt die Kelchblätter). Die halbkugelig-doldentraubigen Blütenstände mit zahlreichen, goldgelben Blüten befinden sich an den Enden der Haupt- und Seitensprosse.

Die Samen keimen im Frühjahr und sind im Boden über 40 Jahre lebensfähig. Acker-Senf bevorzugt nährstoff- und meist kalkreiche Böden.

Spezifische Regulierungsstrategien

  • Abflammen im Keimblattstadium
  • Mechanische Regulierungsmaßnahmen in Form von mehrfachem Hacken, Häufeln und Striegeln durchführen
  • Anteil an Winterungen in der Fruchtfolge erhöhen

Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

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