Efeublättriger Ehrenpreis (Veronica hederifolia)
Schadwirkung
Der Efeublättrige Ehrenpreis kommt in fast allen Ackerkulturen vor, ist jedoch insbesondere im Wintergetreide zu finden. Er bevorzugt vor allem spät im Herbst und zeitig im Frühjahr bestellte Flächen. Ein starker Besatz im Frühjahr hindert das Wachstum der Wintergerste. Er ist bei vermehrtem Auftreten ein starker Konkurrent.
Biologie in Kürze
Familie: Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse)
Efeublättriger Ehrenpreis ist sowohl einjährig-überwinternd als auch sommereinjährig. Die Stängel sind niederliegend, nur selten aufsteigend. Am Grunde sind sie stark verzweigt und locker behaart. Sie werden bis zu 30 cm lang.
Die Keimblätter sind regelmäßig elliptisch, dick, deutlich gestielt, mit ausgezogener Spitze. Die Stiele weisen eine Behaarung auf. Laubblätter sind herzförmig bis efeuähnlich, drei- bis siebenlappig, gestielt und verstreut behaart. Erste echte Blätter sind nur wenig und leicht eingeschnitten.
Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai, ab Juni ist die Pflanze auf den Feldern nicht mehr zu finden. In den Blattachseln befinden sich die einzelnen, gestielten, hellblauen und lila Blüten. Die Keimung erfolgt vorwiegend im Spätherbst oder Vorfrühling (Kältekeimer) aus der obersten Bodenschicht.
Spezifische Regulierungsstrategien
- Abflammen
- Mechanische Regulierungsmaßnahmen in Form von mehrfachem Hacken, Häufeln und Striegeln durchführen
Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

