Stinkende Hundskamille (Anthemis cotula)
Schadwirkung
Die stinkende Hundskamille kommt hauptsächlich auf Wegen und Plätzen vor. Sie kann aber auch als Beikraut vor allem im Wintergetreide, Zuckerrüben- und Kartoffelanbau, seltener im Sommergetreide auftreten.
Biologie in Kürze
Familie: Compositae (Korbblütengewächse)
Stinkende Hundskamille ist ein einjähriges Samenbeikraut, das der Acker-Hundskamille sehr ähnlich ist. Auffällig ist der unangenehme Geruch. Die Stängel sind verzweigt, aufrecht, zerstreut behaart und werden bis zu 50 cm hoch.
Die Keimblätter sind sehr klein, breitoval und fast ungestielt. Die Laubblätter sind zwei- bis dreifach fiederteilig. Auf der Blattunterseite sind sie weiß und lang behaart. Die Fiedern sind linealisch.
Die gefüllten Blüten sind kurz gestielt. Der Blütenboden ist kegelförmig hervorgehoben. Es sind gelbe Scheiben- und weiße Randblüten vorhanden.
Samen keimen oberflächlich und ganzjährig. Die Stinkende Hundskamille bevorzugt im Gegensatz zur Acker-Hundskamille feuchte, stickstoffreiche und schwere Lehm- und Tonböden.
Spezifische Regulierungsstrategien
- Vermeidung von Bodenverdichtungen
- Abflammen
- Mechanische Regulierungsmaßnahmen in Form von mehrfachem Hacken, Häufeln und Striegeln durchführen
Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

