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Zurückgebogener Amarant (Amaranthus retroflexus) und andere

 

Schadwirkung

Zurückgebogener Amarant ist ein typisches Beikraut in Hackfrüchten, besonders in warmen, fruchtbaren Gebieten ist er konkurrenzstark.

Ausgewachsene Pflanzen mit Blütenstand
Die Pflanzen können zwischen 20 und 130 cm hoch werden,
(c) JKI

Biologie in Kürze

Familie: Amaranthaceae (Amarantgewächse)

Zurückgebogener Amarant ist ein einjähriges Samenbeikraut. Die Stängel sind einfach oder verzweigt, aufrecht, hellgrün bis rötlich, unten locker oben dicht beblättert, kurz rauhaarig.

Die Keimblätter sind linealisch-lanzettlich mit einer meist rötlich überlaufenen Blattunterseite. Die ersten Laubblätter (Primärblätter) sind oval und haben eine eingezogene Spitze. Die blau-grünen Laubblätter sind eiförmig, am Ende zugespitzt, lang gestielt, wechselständig und ebenfalls auf der Blattunterseite meist rötlich.

Die Blüte erfolgt von Sommer bis zum Frühherbst. Die Blüten sind klein und unscheinbar am Stängelende zu grünlichen, dichten Scheinähren gehäuft. Die Blütenhülle ist stachelspitzig, der Blütenstand stechend.

Samen keimen im Sommer aus 0,5 bis 4 cm Bodentiefe.
Weißer Amarant (Amaranthus albus) gilt als Zeigerpflanze für trockene Standorte. Zurückgebogener Amarant bevorzugt humose, durchlässige, nährstoff- und stickstoffreiche Böden.

Spezifische Regulierungsstrategien

  • Abflammen im Keimblattstadium
  • Erhöhung des Anteils an Winterungen in der Fruchtfolge
  • Einen mehrfachen Anbau von Hackfrüchten hintereinander vermeiden

Letzte Aktualisierung: 20.10.2010

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