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Microterys flavus

 

Schaderreger: Gemeine Napfschildlaus (Coccus hesperidum)

Von M. flavous parasitierte Schildlaus nach dem Schlupf
Die Schlupfwespe Microterys flavus parasitiert fast alle Stadien der Napfschildlaus,
(c) ALLB Heilbronn

Bedeutung

Die Schlupfwespe saugt Eier und Nymphen der weiblichen Napfschildläuse aus ("host feeding"). Der Einsatz erfolgt unter Glas und im Innenraum.

Biologie in Kürze

2 mm große, gelblich bis bräunliche Erzwespe mit schwarz-weiß gestreiften Fühlern. Die Flügel sind schwarz gezeichnet. Während ihrer maximal zweimonatigen Lebensdauer legen die Weibchen ca. zehn Eier pro Tag.

Die adulte Erzwespe ernährt sich auch von jungen Schildläusen ("host feeding").

Anwendungsempfehlung

Diese Schlupfwespen haben mäßige Klimaansprüche von 20 Grad bis 28 Grad  bei 40 bis 50 Prozent relativer Luftfeuchte. Bei Befall werden fünf bis zehn Tiere pro Pflanze ausgebracht. Die Anwendung wird nach zwei bis drei Wochen wiederholt.

Letzte Aktualisierung: 28.12.2010

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