Schwarze Rübenblattlaus, Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae)
Schadbildbeschreibung
Es kommt gebietsweise und nur in einzelnen Jahren zu stärkerem Befall. Die Kolonien schwarzer Blattläuse sind an den Blattunterseiten und Samenständen zu finden.
Infolge der Saugtätigkeit der Blattläuse kommt es zur Kräuselung bzw. zum Einrollen befallener, jüngerer Blätter. Der Zuckergehalt sinkt ab. Wo sich Honigtau als klebriger Belag auf den Blättern befindet, können sich Pilze ansiedeln.
Biologie in Kürze
Der Entwicklungszyklus ist ähnlich dem der Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae). Die Schwarze Rübenblattlaus überwintert im Eistadium auf Pfaffenhütchen und Schneeball. Nach dem Schlupf im Frühjahr wandern die Blattläuse zum großen Teil auf Rüben aber auch auf Feld- und Gartenbohnen.
Regulierungssatrategien
Vorbeugende Maßnahmen
- Weitere Wirtspflanzen der Blattläuse (zum Beispiel Samenrüben, Unkräuter) in der Nähe der Rübenbestände möglichst vermeiden
- In Rübenanbaugebieten bei der Neuanlage von Hecken auf Pflanzungen von Pfaffenhütchen und Schneeball möglichst verzichten
Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel
Eine direkte Bekämpfung ist im ökologischen Landbau zurzeit nicht möglich. In Deutschland sind keine Pflanzenschutzmittel verfügbar.
Letzte Aktualisierung: 26.07.2010

