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Wurzelfliegen (Delia spp.)

Schadbildbeschreibung

Es treten Fraßgänge durch die Larven mit Fraßkrümeln und Kot in Wurzelhals, Stängel und Keimblättern auf. Anschließend kommt es zur Fäulnis der Pflanzen. Der Vegetationspunkt wird in der Entwicklung gestoppt und kann nicht weiter austreiben. Keimlinge sterben kurz vor oder nach dem Austreiben ab.

Schädigungen durch Wurzelfliegen, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Beispiele für entstanden Schaden durch die Wurzelfliege,
© JKI Braunschweig

Biologie in Kürze

Wurzelfliegen gehören verschiedenen Gattungen von Delia (D. florilega, D. platura) an, die zwei bis vier Generationen im Jahr entwickeln. Die Weibchen legen ihre Eier ab März in den Boden, bevorzugt in die Nähe von Samen oder verrottenden Pflanzenteilen.

Nach zwei bis elf Tagen schlüpfende Larven dringen in den Keimling ein. Nach ca. zwei bis drei Wochen Fraßtätigkeit verpuppen sie sich im Boden und es entstehen weitere Generationen bzw. überwintern sie dort.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • Unmittelbar vor der Saat keine organische Düngung
  • Weiter Abstand zwischen Vorfrüchten und Rotte
  • Verwendung von Vlies oder Kulturschutznetzen (bis Maschenweite 1,8 mm)
  • Rasches Auflaufen der Pflanzen oder Pflanzen von Stangenbohnen

Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Derzeit sind in Deutschland keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.

Weblinks

externer Link folgtStrategien zur Regulierung von im Gemüsebau schädigenden Blumenfliegenarten: Wurzelfliegen an Buschbohnen (Delia platura, Delia florilega) u. a.

Letzte Aktualisierung: 09.08.2010

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