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Gewächshausmottenschildlaus, Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum)

Schadbildbeschreibung

Eine Schädigung erfolgt einerseits durch die Saugtätigkeit der Schädlinge insbesondere an den Triebspitzen. Andererseits kommt es durch die Honigtauausscheidungen mit nachfolgender Schwärzepilzansiedlung zur Beschmutzung von Laub und Früchten.

Biologie in Kürze

Ringförmig abgelegte Eier des Weißen Fliege. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Eikranz der Weißen Fliege blattunterseits.
(c) ALLB Heilbronn

Die etwa 2 mm großen Weibchen legen die anfangs milchig weißen, später dunkelgrauen Eier ringförmig ab. Das erste Larvenstadium besitzt Beinpaare, während die folgenden drei Larvenstadien unbeweglich sind. Das letzte Larvenstadium verpuppt sich und es entwickeln sich die Adulten.

Es treten vier bis fünf Generationen in der Vegetationsperiode von Mai bis September auf, die sich mit steigender Temperatur und Luftfeuchte schneller entwickeln. Larven und Adulte saugen Pflanzensaft und scheiden dabei Honigtau aus.

Die Gewächshausmottenschildlaus kann sich an nahezu allen Gemüsepflanzen entwickeln. Sie überwintert an Pflanzen, die über Winter im Gewächshaus stehen, wie beispielsweise Zierpflanzen, Petersilie und Unkräuter. Bei sehr milden Wintern kann sie auch im Freiland überleben.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • Gelbe Leimtafeln können den Befall in der Anfangsphase in sehr kleinen Beständen verzögern.
  • Abgeräumtes Laub vollständig beseitigen.
  • Keine befallenen Topf- oder Kübelpflanzen aus dem Zierpflanzenbau in Häusern des Gemüsebaus überwintern.

Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Derzeit sind Pflanzenschutzmittel auf der Basis folgender Wirkstoffe zugelassen:

Letzte Aktualisierung: 03.08.2010

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