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Spinnmilben (Tetranychus urticae)

Schadbildbeschreibung

Zum Befallsbeginn sind auf nur wenigen Blättern Gruppen von hellen Punkten zu sehen, die durch die Saugtätigkeit der Spinnmilben entstehen. Auf der Blattunterseite sind einzelne Spinnmilben und Eier in einem Gespinst zu finden. Bei zunehmendem Befall werden die Blätter erst gelb und sterben dann ab. Die Gespinste sind dann im Bestand deutlich sichtbar und umhüllen auch die Triebspitzen.

Biologie in Kürze

Spinnmilben, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Gespinst mit Spinnmilben,
(c) JKI

Nach der Überwinterung der rot gefärbten Überwinterungsweibchen an den Vorkulturen oder an den Kräutern und Sträuchern im Freiland besiedeln die Spinnmilben erste Blätter und legen ihre runden Eier in die Gespinste ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen daraus Larven. Die männlichen und weiblichen Sommertiere sind bei hellgelber Grundfärbung auf dem Rücken gefleckt. Es folgen bei mittleren Temperaturen im 14tägigen Rhythmus zahlreiche Generationen.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • Befall in den Vorkulturen reduzieren
  • Unkrautregulierung

Direkte Maßnahmen/Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Derzeit sind Pflanzenschutzmittel auf der Basis folgender Wirkstoffe zugelassen:

Die Nebenwirkungen von Pyrethrinen und Rapsöl gegen saugende Insekten sollten genutzt werden.

Nützlinge sind zu fördern, zum Beispiel Raubmilben(um Beispiel Phytoseiulus persimilis), Gallmücken und Stethorus-Marienkäfer. Darüber hinaus können Raubmilben wieausgebracht werden.

Letzte Aktualisierung: 03.08.2010

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