oekolandbau.de - Das Informationsportal



Spargelhähnchen (Crioceris asparagi)

Schadbildbeschreibung

Das Spargelkraut wird von Käfern und Larven befressen. Starker Befall kann bis zum Kahlfraß führen.

Biologie in Kürze

Spargelhähnchen, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Das Halsschild ist rötlich-braun, der Kopf dunkelmetallglänzend
(c) ALLB Heilbronn

Die fünf bis sieben Millimeter langen Käfer haben auffällige hellgelbe Zeichnungen auf den blau-grünen Flügeln. 

Etwa ab April erscheinen die Käfer nach der Überwinterung und beginnen mit dem Reifungsfraß in den Junganlagen. Nach der Paarung, etwa ab Mai, legen die Weibchen die grauen bis schwarz-grünen Eier senkrecht an die Nadeln.

Die Larven sind graugrün gefärbt und haben einen schwarzen Kopf. Nach etwa zwei bis drei Wochen verpuppen sie sich in einem Gespinst im Boden. Es erscheint die zweite Generation, die in den Ertragsanlagen frisst. Ab Spätsommer suchen die Käfer ihre Überwinterungsquartiere unter Bodenstreu, Baumrinde oder am Fuß der Spargelpflanzen auf.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • Spargel-Wildpflanzen und Spargelsämlinge der Ertragsanlagen vernichten, Triebe nicht vorzeitig durchtreiben lassen
  • Bei Grünspargel "Fang-Ablenkungstriebe" während der Erntezeit stehen lassen

Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Derzeit sind in Deutschland Pflanzenschutzmittel auf der Basis von  externer Link folgtAzadirachtin sowie Pyrethrinen und Rapsöl zugelassen.

Letzte Aktualisierung: 05.08.2010

Seitenende