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Zwölfgepunkteter Spargelkäfer (Crioceris duodecimpunctata)

 

Schadbildbeschreibung

Die Käfer und Larven fressen an allen Pflanzenteilen des Spargels. Beim Grünspargel spielt die Eiablage und der Fraß an den Stangen keine Rolle.

Adulter Zwölfgepunkteter Spargelkäfer, Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster
Die fünf bis sieben Millimeter langen Käfer sind leuchtend gelb-rot gefärbt und haben auf jeder Flügeldecke sechs dunkelblaue bis schwarze Punkte
(c) ALLB Heilbronn

Biologie in Kürze

Etwa ab Mai erscheinen die Käfer nach der Überwinterung. Nach der Paarung legen die Weibchen die bläulich-grünen Eier mit der Breitseite an Kurztriebe und Blätter ab, vorwiegend in den Bereich der Blütenanlagen.

Die Larven sind bräunlich-gelb gefärbt. Nach etwa zwei Wochen verpuppen sie sich im Boden. Im August/ September erscheint die zweite Generation, deren Larven insbesondere die Beeren befressen und deshalb vorwiegend im Samenbau schädigen. Dann suchen die Käfer ihre Überwinterungsquartiere unter Bodenstreu, Baumrinde oder am Fuß der Spargelpflanzen auf.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • Spargel-Wildpflanzen und Spargelsämlinge der Ertragsanlagen vernichten, Triebe nicht vorzeitig durchtreiben lassen
  • Bei Grünspargel "Fang-Ablenkungstriebe" während der Erntezeit stehen lassen

Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel

Derzeit sind in Deutschland Pflanzenschutzmittel auf der Basis von  Azadirachtin sowie Pyrethrinen und Rapsöl zugelassen.

Letzte Aktualisierung: 05.08.2010

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