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Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)

Schadbildbeschreibung

Auf den Blättern bilden sich trockene, grau-braune Flecken mit einer hellen, meist gelblichen Randzone. Die Flecken bilden sich zuerst auf den ältesten (untersten) Blättern. Die Flecken haben eine unregelmäßige Form und sind von den Blattadern begrenzt.

Blattflecken durch Alternaria auf dem Tomaten-Blatt. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Ältere Blattflecke zeigen häufig konzentrische Ringe.
(c) ALLB Heilbronn

Stark befallene Blätter rollen sich ein und sterben ab. Am unteren Teil der Stängel bilden sich Nekrosen. An den Früchten bilden sich in der Nähe des Fruchtstielansatzes schwärzliche, lederartige, leicht eingesunkene Flecken mit zum Teil ebenfalls konzentrischer Zonierung. Die Krankheit tritt vorwiegend im Freiland auf.

Biologie in Kürze

Zum Wirtskreis des Erregers zählen viele Kultur- und Wildpflanzen, darunter Nachtschattengewächse (Solanaceen), Kreuzblütengewächse (Brassicaceen) und Salat (Lactuca).

Von diesen oder nach dem Überdauern im Boden und an Tomatenpfählen sowie Samen kann die Erstinfektion der Tomaten erfolgen. Bei warmer und feuchter Witterung herrschen optimale Entwicklungsbedingungen. Der Pilz verbreitet sich mittels Konidien durch Wind.

Regulierungsstrategien

Vorbeugende Maßnahmen

  • befallsfreies Saatgut verwenden
  • Heißwasserbehandlung des Saatgutes
  • Ernterückstände sorgfältig kompostieren
  • nicht in Nachbarschaft zu Kartoffeln anbauen
  • Pflanzstäbe nach jeder Kulturperiode säubern

Direkte Maßnahmen/ Zugelassene Pflanzenschutzmittel 

Derzeit sind im Freiland Pflanzenschutzmittel auf der Basis von externer Link folgtKupfer (Kupferhydroxid, Kupferoxychlorid) zugelassen.

Letzte Aktualisierung: 05.08.2010

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