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Auswirkungen der Begrünung auf den Regenwurmbesatz

 
Wurzel und Regenwürmer im Boden
Eine intensive Durchwurzelung fördert den Regenwurmbesatz.
(c) Eco-Consult

Mit der Einsaat von Gemengen wird die oberirdische Pflanzenvielfalt bereichert und eine stärkere Durchwurzelung des Bodens bis in tiefere Schichten erreicht. Die Wurzelleistung ermöglicht die physikalische Stabilisierung der Bodenstruktur. Sie führt über Lebendverbauung zu echten Bodenkrümeln und zur Verbesserung der Wasserhaltekraft. Mit der Durchwurzelung wird über den ständigen Abstoß und die Neubildung von Wurzeln ein vielfältiges Bodenleben ernährt, was wiederum durch den Ab-, Um- und Aufbau organischer Masse zu einer harmonischen Rebenernährung beiträgt.

Die im ökologischen Weinbau eingesäten Pflanzengemenge führen über die stärkere Wurzelbildung auch zu einer erhöhten Anzahl an Regenwürmern. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Regenwurmpopulation unter verschiedenen Begrünungssystemen. In der Gemengeeinsaat wurde eine deutlich höhere Besatzdichte an Regenwürmern festgestellt.

Anzahl der Regenwürmer (Tiere/ ha) bei unterschiedlichen Begrünungssystemen

System

Sommer 1990

Herbst 1990

Frühjahr 1991

Herbst 1991

Gras-Klee-Gemisch

30.000

96.000

72.000

100.000

Vielartige Gemengeeinsaat

124.000

2.000.000

136.000

178.000

Letzte Aktualisierung: 05.12.2011

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