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Aus der Forschung: Netzwerkprojekt zum Zierpflanzenanbau

 
Blumen
Ökologischer Anbau von Blumen
© BLE, Thomas Stephan

Im Oktober 2011 startete das Netzwerkprojekt "Entwicklung und Optimierung des Zierpflanzenanbaus zu nachhaltiger und ökologischer Produktion". Bis 2014 sollen Fragen zur Produktionstechnik und zum Marketing von Biozierpflanzen beantwortet werden.

Unter Federführung der Opens external link in current windowBioland Beratung GmbH wird mit über 350.000 Euro der ökologische Zierpflanzenbau bei seiner aktuellen Entwicklung zu nachhaltiger und ökologischer Produktion durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) unterstützt.

Ökologische Zierpflanzenanbau: Noch geringe Bedeutung

Der ökologische Zierpflanzenanbau fristet trotz seiner Vorteile und vorhandener Nachfrage derzeit ein Schattendasein. Die anbautechnischen Herausforderungen, verbunden mit dem wirtschaftlichen Risiko (Produktqualität), schrecken momentan noch viele Betriebe von einer Umstellung ab. Erfahrungen auf ökologisch produzierenden Gartenbaubetrieben zeigen jedoch, dass durch kontinuierliche Weiterentwicklungen in den vergangenen Jahren die ökologische Produktion von Zierpflanzen bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Pflanzenqualität möglich ist. Allerdings sind hier noch viele Fragen offen.

Genau hier setzt das neue Netzwerk an: Durch einen intensiven Dialog zwischen Landwirten, Beratung und Forschung sollen vorhandene, praktische Erfahrungen gebündelt und diskutiert werden. Gleichzeitig sollen Fragestellungen zum Beispiel zur Sortimentsentwicklung, Düngung, Pflanzengesundheit oder zum Unkrautmanagement bei verschiedenen Partnern mit begleitenden Versuchen bearbeitet werden.

Ziel des Netzwerkes

Ziel ist es, die Kosten zu minimieren, Produktqualitäten zu sichern, die Sortimente anzupassen und den Bekanntheitsgrad der Produkte zu erhöhen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Zierpflanzenabsatz unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft gefördert wird.

Die Ergebnisse des Projektes werden kontinuierlich auf den Internetseiten www.oekolandbau.de, Opens external link in current windowwww.hortigate.de, Opens external link in current windowwww.oekolandbau.nrw.de sowie in der Opens external link in current windowÖko-Beraterdatenbank des Landeskuratoriums für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V. (LPK) veröffentlicht.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2011

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