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Juli 2010: Umstellen auf Ökolandbau

 
Landwirt erläutert einer Gruppe Aspekte des Bio-Ackerbohnenanbaus. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Der Kontakt zur Beratung und zu Berufskollegen ist für umstellungsinteressierte Landwirte besonders hilfreich.
Foto: K.-P. Wilbois, FiBL

Der Markt mit Biolebensmitteln in Deutschland wächst seit Jahren stärker als die heimische Produktion. Folglich kommt zunehmend Bioware aus dem Ausland auf den heimischen Markt. Das Produktions- und Handelsunternehmen Alnatura hat anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums 2009 die "Zukunftsinitiative für mehr Bio-Bauern" ins Leben gerufen, um Landwirte in Deutschland zur Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise zu ermutigen. Im Mai und Juni dieses Jahres wurden im Rahmen dieser Initiative drei Informationsveranstaltungen für umstellungsinteressierte Landwirte in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angeboten.

Alnatura arbeitet mit einer Vielzahl von deutschen Bioverarbeitern zusammen, die ihrerseits gerne auf heimische Ware zurückgreifen, wenn Angebot und Qualität vorhanden sind. Vor allem im Bereich Gemüse, Obst, Kartoffeln und Getreide besteht Nachfrage nach inländischen Erzeugnissen. Der Bezug von heimischer Ware bringt Vorteile hinsichtlich Regionalität und Kommunikation zwischen Erzeugern und Verarbeitern. Es lassen sich regionale Wertschöpfungsketten aufbauen und verbessern.

Dies war für Alnatura Anlass, die "Zukunftsinitiative für mehr Bio-Bauern" im Jubiläumsjahr zu starten. Insgesamt wurden bislang sieben Veranstaltungen in vier verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Die Veranstaltungen informierten praxisnah über die Umstellung. Sie boten die Möglichkeit, Kontakte zu Beratern und anderen umstellungswilligen, aber auch bereits ökologisch wirtschaftenden Landwirten herzustellen.

Hier erfahren Sie mehr über die "externer Link folgtZukunftsinitiative für mehr Bio-Bauern".

Weitere Informationen und Tipps zur Umstellung

Betriebliche Voraussetzungen

Nicht alle landwirtschaftlichen Betriebe eignen sich in gleicher Weise für eine Umstellung. In diesem Beitrag sind die günstigsten betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen aufgeführt.

Betriebliche Voraussetzungen

Öko - was ist anders?

Hier finden sich wichtige Aspekte für die wesentlichen Betriebstypen, die es bei der Ökobewirtschaftung zu beachten gilt.

Was ist anders?

Zeitablauf der Umstellung

Um den Zeitbedarf für die Umstellung eines konventionellen Landwirtschaftsbetriebes beurteilen zu können, muss zunächst der Ablauf im Groben bekannt sein. Dabei hilft die Übersicht in diesem Beitrag.

Zeitbedarf für die Umstellung

Kontrolle ökologischer Erzeuger- und Verarbeitungsbetriebe

Mindestens einmal pro Jahr werden ökologische Erzeuger- und Verarbeitungsbetriebe von einer anerkannten Kontrollstelle überprüft. Ferner werden unangekündigte Inspektionen durchgeführt. Was und wie kontrolliert wird, erfahren Sie hier.

Kontrolle

Auf Ökolandbau umstellen - warum (nicht)?

Kann mein Betrieb ökonomisch leistungsfähig bleiben? Wie werde ich meine Produkte vermarkten? Diese Fragen stehen im Zentrum des Interesses, wenn Betriebsleiter eine Umstellung auf ökologischen Landbau erwägen.

Umstellung - warum nicht?

Letzte Aktualisierung: 01.07.2010

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