Verfahren in der Legehennenfütterung

- Standfutterautomat für Mehlfütterung.
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Die für eine Futterration für Legehennen möglichen Komponenten können in unterschiedlichen Zustandsformen eingesetzt werden. Grundsätzlich kann den Tieren das Futter trocken (zum Beispiel Handelsfuttermittel in Form von Pellets) und/ oder in nass-feuchter Form (zum Beispiel flüssige Rückstände aus der Milchverarbeitung) angeboten werden.
Die Komponenten können im Rahmen der Rationsplanung (zum Beispiel Grünmehlpellets) getrennt verwendet oder mit einer flüssigen Komponente (zum Beispiel Magermilch) an Schrot gebunden werden. Das feuchte Futter erfreut sich großer Beliebtheit. Hierbei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Futtermenge innerhalb kurzer Zeit frisch von den Tieren gefressen wird. Nur so kann eine Aufnahme von verdorbenem Futter vermieden werden. Besonders ist hierauf in der warmen Jahreszeit zu achten.
Alleinfütterung
Die Tiere bekommen ein Futter, dessen Nährstoffinhalt ausreichend ist, um die Tiere bedarfsgerecht zu versorgen. Es wird in der Regel trocken und zur freien Aufnahme angeboten. Außerdem enthält die Tagesration eine oder mehrere Einzelkomponenten wie Gras, Körner, Gemüse(-abfälle) etc. Es handelt sich hierbei um eine vergleichsweise einfach zu handhabende Fütterung.
Kombinierte Fütterung
Hierfür wird ein Ergänzungsfutter mit mindestens 20 Prozent Rohprotein und ca. 11 Megajoule umsetzbarer Energie zur freien Verfügung angeboten. Dieses Futter wird durch einen erhöhten Anteil an Körnern (zum Beispiel Weizen, Hafer, Gerste, kleinkörniger Mais) zum Picken ergänzt.
Durch eine Bearbeitung mit einer Quetsche können auch großkörnigere Samen mit verfüttert werden. Die Verfütterung weiterer Einzelkomponenten in der Ration ist möglich, erfordert jedoch eine gute Abstimmung auf das Nahrungsaufnahmeverhalten der Tiere.
Phasenfütterung
Bei der Phasenfütterung wird der Nährstoffinhalt im Futter dem Aller und Leistungsvermögen der Tiere entsprechend angepasst. Auf diese Weise können die knappen und teuren Eiweißressourcen besser genutzt werden. Bei großen Beständen mit ensprechendem Futterbedarf macht sich das recht schnell ökonomisch bemerkbar. Die Legehennen haltenden Ökobetriebe arbeiten augenblicklich häufig mit drei Versorgungsphasen: zur Eingewöhnung der Junghennen wird in den ersten 10 bis 14 Tagen ein Vorlegemehl angeboten; danach folgen dann Legehennen eins und später in der zweiten Hälfte der Legeperiode Legehennen zwei. In der Jungtieraufzucht bzw. Mast kommem in der Regel drei Phasen zur Anwendung: Starterfutter, Aufucht 1 und Endmast oder Aufzucht 2. In der Putenmast können auch vier Phasen Verwendung finden.
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Letzte Aktualisierung: 03.01.2012
