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Hinweis

Die Ausführungen in diesem Beitrag beziehen sich auf artgerechte Haltungsverfahren, die in der ökologischen Tierhaltung berücksichtigt werden. Hiervon unbenommen ist jedoch, dass im Einzelnen die Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften zum ökologischen Landbau sowie ggf. der privaten Anbauorganisationen einzuhalten sind.

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Grundlagen: Stallbau

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Außenklimastall für Rinder. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Außenklimaställe für Rinder sind kostengünstig und bieten ein gutes Stallklima.
(c) BAT e.V.

Rinder sind ausgesprochen sozial lebende Tiere, die den ständigen Kontakt zu ihren Artgenossen suchen. Daher ist die Einzelhaltung im ökologischen Landbau nur noch übergangsweise bzw. mit starken Einschränkungen erlaubt.

Vorteile der Gruppenhaltung:

  • Kontakt zu Artgenossen,
  • Möglichkeit zum Ausleben des Spielverhaltens,
  • Entwicklung des Sozialverhaltens,
  • Bewegungsfreiheit,
  • Automatisierung der Fütterung,
  • Arbeitszeitersparnis,
  • Tiere sind meist sauberer als in Einzelhaltung.

Die Kältetoleranz der Rinder ermöglicht relativ günstige Stallbauten, zum Beispiel Außenklimaställe. Hier dient die Gebäudehülle lediglich dem Schutz vor Luftzug und Feuchtigkeit. Die Luftführung kann durch Spaceboard-Verkleidung oder Windschutznetze erfolgen. Gegen sommerliche Überhitzung sollte ein großes Stallvolumen (mehr als 40 Kubikmeter pro Kuh) bereitgestellt werden. 

Neuere Stallbauten sind mit zu öffnenden bzw. wieder zu schließenden Seiten- und Giebelwänden ausgestattet und können damit den aktuellen klimatischen Bedingungen angepasst werden (evtl. thermostatgesteuert).

Vorteile eines Kaltstalles:

  • besseres Stallklima (Warmställe werden oftmals unzureichend gelüftet, was zu erhöhter Schadgaskonzentration und Schwitzwasser führt),
  • gesündere Tiere,
  • geringe Investitionskosten.

Nachteile eines Kaltstalles:

  • Arbeiten in kalten Ställen,
  • Frostgefahr für Tränkeleitungen im Winter,
  • stärkeres Aufwärmen des Stalles im Somme. 

Letzte Aktualisierung: 05.01.2012

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