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Hinweis

Die Ausführungen in diesem Beitrag beziehen sich auf artgerechte Haltungsverfahren, die in der ökologischen Tierhaltung berücksichtigt werden. Hiervon unbenommen ist jedoch, dass im Einzelnen die Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften zum ökologischen Landbau sowie ggf. der privaten Anbauorganisationen einzuhalten sind.

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Grundlagen: Stallbau

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Milchkühe - Laufstall

 

Die vorherrschenden Laufstallsysteme bei Milchkühen sind der Boxenlaufstall, der Tiefstreu- und Tretmiststall. Durch die Trennung der Funktionsbereiche können die verschiedenen Bereiche entsprechend den Verhaltensbedürfnissen der Tiere angepasst werden.

Grundsätzliche Empfehlungen für einen Laufstall:

  • Es sollte für die Tiere eine Rundlaufmöglichkeit im Stall bestehen, das heißt keine Sackgassen. Sind diese unvermeidbar, sollten die Laufgänge mindestens vier Meter breit sein.
  • Scheuermöglichkeiten und Bürsten steigern das Wohlbefinden der Tiere erheblich.
  • Gussasphalt im Laufbereich erhöht die Trittsicherheit.
  • Einbahnwege (bieten beim Durchgehen nur Platz für eine Kuh) sollten maximal 0,9 bis einen Meter breit sein.
  • Auslauf sollte möglichst zwei oder genügend breite (> 3,5 Meter) Zugänge zum Stall aufweisen.
  • Abkalbe- und Krankenboxen sollten vorhanden sein, wobei die Abkalbebox Sichtkontakt mit der Herde ermöglichen sollte.
  • Abkalbebucht: kürzeste Seite mindestens drei Meter, um die Möglichkeit zu haben, Geburtshilfe leisten zu können.

Literatur:

  • Lotter, L. und D. Sixt: Laufhöfe in der Rinderhaltung. Planungskonzepte und Baulösungen. Bioland Verlags GmbH und Stiftung für Ökologie & Landbau, Mainz und Bad Dürkheim, 1. Auflage, Juli 2000
  • Menke, C. und S. Waiblinger: Behornte Kühe im Laufstall - gewußt wie. Hrsg: Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau (LBL), Lindau, Schweiz, 1999
  • Rittel, L.: Milchviehställe für konventionell und ökologisch wirtschaftende Betriebe. In: Oechsner, H.: Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und ländliches Bauwesen, Stuttgart, 2002, S. 105-119

Letzte Aktualisierung: 10.01.2012

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