Förderprogramme
Es gibt in jedem Bundesland Förderprogramme für den Stallbau. Diese sind im Internet auf den Homepages der Landwirtschaftsministerien zu finden. Sie orientieren sich alle an einem Bundesprogramm (AFP), das den Rahmen für die Länderprogramme vorgibt. Die Finanzierung erfolgt aus Bundes- und Landesmitteln und zum Teil auch aus EU-Mitteln.
Landwirte, die unmittelbar vor einer Baumaßnahme stehen, sollten sich in jedem Fall im jeweiligen Bundesland von ihrer Landwirtschaftsbehörde und ihrem Berater für ökologischen Landbau fachkundigen Rat einholen.
Im Internetangebot der Landwirtschaftlichen Rentenbank (siehe Link rechts) etwa können Sie sich über die aktuellen Konditionen zu Krediten für die Landwirtschaft informieren und sich online ein Kreditangebot erstellen lassen.
Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)
Was soll die Förderung ermöglichen?
Verstärkte Umstellung und Ausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion auf die Anforderungen und Prinzipien besonders umweltschonender Produktionsverfahren, wie z.B. den ökologischen Landbau, Verbesserung des Tierschutzes und der Tierhygiene (hierzu gibt es einen Katalog an Anforderungen der besonders tiergerechten Haltung von Milchkühen, Aufzuchtrindern, Kälbern, Mutterkühen.
Was wird gefördert?
Gefördert werden langlebige, bauliche oder technische Wirtschaftsgüter, wie z.B. Stallgebäude, Melk- und Fütterungstechnik, aber auch Maschinen der Innenwirtschaft, Architektur- und Ingenieurleistungen sowie die Erstellung des Investitionskonzeptes. Die Förderungssumme berechnet sich aus dem förderfähigen Investitionsvolumen. Es müssen mindestens 30.000 Euro investiert werden. Die Höhe der Förderung beträgt 25 Prozent des förderfähigen Nettoinvestititionsvolumens und 30 Prozent soweit die Anforderungen an eine besonders tiergerechte Haltung eingehalten werden.
Für die Umstellung der Anbindehaltung auf andere Haltungsverfahren kann befristet bis Ende 2010 ein Zuschuss von bis zu 35 Prozent des Investitionsvolumens gewährt werden.
Antragssvoraussetzungen sind der Nachweiß einer positiven Eigenkapitalbildung im Mittel der letzten beiden Buchabschlüsse sowie die Baubewilligung.
Letzte Aktualisierung: 17.06.2008
