Weideeinrichtung
Weidezäune dienen als Abgrenzung der Weidefläche zur Umgebung und sollen Hütesicherheit gewährleisten. Man unterscheidet zwischen festen und mobilen Weidezaunsystemen.
Nicht nur im Ökobetrieb ist dem Tierschutz besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Durch die Verletzungsgefahr sind Stacheldrahtzäune nicht tierschutzgerecht. Empfohlen werden Elektrozäune mit ausreichend hoher Impulsenergie und einem stabilen Aufbau der Anlage. Solargespeiste, batteriebetriebene Geräte im diebstahlgeschützten Gehäuse haben sich auch bei abgelegenen Weiden mit mehreren Kilometern Zaunlänge bewährt.
Eine Broschüre des aid bietet ausführliche Informationen rund um Weidezäune:
Die Berufsgenossenschaften haben nach Tierart und Nutzungsrichtung Vorschriften bezüglich der Höhe und der Ausführung der Zäune erlassen. Spezielle Informationen können dort erfragt werden.
Auch auf der Weide müssen die Tiere ständig frisches Trinkwasser zur Verfügung haben. Hierfür ist eine geeignete Tränkeinrichtung bereit zu stellen.
Des Weiteren müssen die Tiere vor einer dauerhaften Sonneneinstrahlung auf der Weide geschützt werden.
Dies kann über Weideunterstände oder Schatten spendende Bäume geschehen, die von den Tieren jederzeit aufgesucht werden können.
Auch bei einer Weidehaltung sollte die Möglichkeit bestehen, Tiere zum Sortieren oder Behandeln (Blutproben, Trächtigkeitsuntersuchungen, Parasitenbehandlung, Kastration etc.) fangen zu können. Bei solchen Fanganlagen ist dem Unfallschutz und dem stressfreien Umgang für Mensch und Tier besonders Rechnung zu tragen
Letzte Aktualisierung: 10.01.2012


