bio-offensive: Das Projekt hinter den Umstellungsbeispielen
Das Projekt bio-offensive bietet Landwirten einen kostenlosen Betriebscheck an. Dabei wird geprüft, ob eine Umstellung in Frage kommt. Es werden sowohl betriebliche (Arbeitsaufwand, Vermarktung, Investitionen) als auch persönliche Aspekte in die Waagschale gelegt. Entscheidet sich der Betriebsleiter für eine Umstellung, werden gemeinsam mit dem Berater die weiteren Schritte im Detail geplant.
Win-Win-Situation für Erzeuger und Händler
Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist es, die Absatzfrage zu klären. Daher wendet sich die bio-offensive ebenfalls direkt an Handelsunternehmen. Diese sind aufgefordert, sich bei der bio-offensive zu melden, wenn sie einen Produzenten/ Lieferanten von Bioprodukten brauchen. Über die bio-offensive wird so im besten Fall die Geschäftsverbindung zwischen den beiden Partnern geknüpft - eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
BMELV und DBV begleiten die Initiative
Träger der bio-offensive ist der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) gemeinsam mit der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL, Bad Dürkheim). Die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt die Initiative. Das Vorhaben wird sowohl vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als auch vom Deutschen Bauernverband (DBV) beratend begleitet.
Bislang haben bundesweit über 400 Betriebe dieses Angebot genutzt, wovon etwa drei Viertel letztlich umgestellt haben.
Umstellerbeispiele aus der Praxis
Imkerei und Hähnchenmast in Baden-Württemberg
Ferkelerzeugung in Nordrhein-Westfalen
Viehloser Ackerbau in Sachsen-Anhalt
Mutterkuhhaltung in Sachsen
Ackerbau und Milchvieh in Rheinland-Pfalz
Letzte Aktualisierung: 10.02.2012
