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Bio vielfältig eingesetzt

 

Die Entscheidung für ökologisch erzeugte Produkte ist gefallen. Bleibt die Frage: Wie können Bioprodukte am besten in den Speiseplan integriert werden?

Eine Patentlösung gibt es nicht, aber viele Erfolg versprechende Wege. Von der Umstellung einzelner Produkte auf ökologische Qualität über das tägliche Angebot eines Biomenüs bis hin zur vollständigen Umstellung der Küche auf ökologisch erzeugte Produkte ist alles möglich. Die genaue Analyse des bisherigen Speisenangebots und der Gästestruktur ist eine gute Entscheidungshilfe.

Faktoren, die die Akzeptanz bestimmen

Hübsch angerichtete Bio-Mahlzeit
Für die Akzeptanz von Bio-Mahlzeiten ist die Optik entscheidend
(c) ÖGS; Frankfurt am Main

"Liebe geht durch den Magen", dieses Sprichwort zeigt die starke emotionale Bindung zum Thema Essen. Die meisten Gäste lassen sich dabei sehr stark vom Aussehen und der Präsentation der Speisen leiten und entscheiden sich spontan für oder gegen ein Gericht. Ist ein Biomenü kreativ zubereitet und attraktiv angerichtet, erfüllt es die höchsten Anforderungen an Genuss, Geschmack und Optik.

Nachgefragt werden nicht nur die klassischen Bio-Gerichte mit Vollwert-Charakter oder aus der Vegetarier-Linie, sondern eher traditionelle Gerichte und so genannte Hausmannskost. Solche Mahlzeiten werden von vielen Gästen in Ökoqualität gut angenommen.

Ein wichtiger Aspekt für die Akzeptanz von Biomenüs ist auch die Preisdifferenz zu den anderen angebotenen Menüs. Doch spielt nicht unbedingt der absolute Preis eine Rolle, sondern vielmehr die Zusammenstellung des gesamten Speiseangebots. Ein Biomenü als Auswahlmenü wird neben einem sehr beliebten Gericht sicher nicht so gut angenommen wie neben einem weniger beliebten Gericht aus konventioneller Erzeugung. Dieser Punkt sollte bei der Gestaltung des Speiseplans unbedingt beachtet werden.

 

Letzte Aktualisierung: 04.04.2011

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