FIFA Frauenweltmeisterschaft 2011 in Deutschland
20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE!™ - so lautet der Slogan für die erste FIFA (Internationale Föderation des Verbandsfußballs) Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland vom 26. Juni bis 17. Juli 2011. Die besten Fußballerinnen der Welt werden in neun Stadien zwischen Augsburg und Wolfsburg um den Weltmeistertitel kämpfen. Drei Wochen lang dreht sich dann alles ums runde Leder – auch auf Ihrem Speiseplan? Die Weltmeisterschaft (WM) eignet sich bestens als Aktionsidee für Gastronomie und Betriebsverpflegung. Servieren Sie Gerichte aus den 16 Teilnehmernationen mit ökologischen Lebensmitteln. Oekolandbau.de stellt Spezialitäten aus den Heimatländern der Gegnerinnen der deutschen Mannschaft vor.
Drei Länder - drei Gerichte
Die deutsche Nationalmannschaft eröffnet die erste Runde der WM mit dem Auftaktspiel gegen Kanada. Wie wäre es zum Anstoß mit "Haddock and Chips", eine kanadische Spezialität aus Schellfisch und Pommes frites, die eine Abwandlung der britischen Fish’n Chips darstellt. Dieses Gericht vereint die unterschiedlichen Einflüsse der kanadischen Küche: einerseits die natürlichen Gegebenheiten, wie etwa Fischfang in der Küstenregion, und andererseits das kulinarische Erbe der Einwanderer.
Weiter geht es für die deutschen Fußballerinnen am 30. Juni 2011: In Frankfurt am Main treffen sie auf die Frauennationalmannschaft von Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land in Afrika. Trotz jahrhundertelanger Kolonialherrschaft hat sich die traditionelle nigerianische Küche bewahrt, deren Rezepte meist von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Grundlage der häufig sehr scharfen Gerichte sind Gemüse, wie etwa Tomaten, Zwiebeln, Erbsen, mit Fleisch oder Fisch. Eine beliebte einheimische Speise ist das Eintopfgericht "Egusi Soup" aus Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, gemahlenen Melonenkernen, Gemüse und Blattgemüse, zum Beispiel Spinat.
Im letzten Spiel der Gruppenphase treffen die deutschen Fußballerinnen am 5. Juli 2011 auf ihre Gegnerinnen aus Frankreich. Die französische Küche ist weltberühmt, hat eine lange Tradition und wurde 2010 als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation) anerkannt. So vielfältig wie die Regionen in Frankreich, so unterschiedlich sind die Speisen. Während im Elsass deftige Gerichte wie Flammkuchen oder Schmoreintöpfe mit Kartoffeln und Fleisch aufgetischt werden, gehören Speisen mit aromatischen Kräutern, Tomaten, Knoblauch, Oliven und Olivenöl in der Provence zu den kulinarischen Besonderheiten. Überraschen Sie Ihre Gäste zum letzten Gruppenspiel der Deutschen mit
Provenzalischen Tomaten.
Wie es im Viertelfinale weitergeht, steht noch in den Sternen. Sicherlich können Länder wie Brasilien, USA oder China nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch kulinarisch punkten. Denn eins ist sicher: Der Teller ist rund und eine Mittagspause dauert 45 Minuten.
Weitere Informationen
52 Aktionen: Jede Woche Bio-Action!
Wir stellen Ihnen 52 verschiedene Aktionsideen vor - im Prinzip eine Aktionsidee für jede Woche des Jahres - mit praktischen Anleitungen, Hinweisen und Checklisten. Sie sollen Impulse für zahlreiche regionale Veranstaltungen, Projekte, aber natürlich auch für eigene neue Ideen und Projektvarianten geben:
Aktionsideen
Checkliste für den Einkauf
Für den Einkauf von Ökoprodukten gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Bio in der Großküche sind.
Hier gibt es Tipps für den Aufbau einer guten Lieferanten-Beziehung.
Anbieter von Bioprodukten für die Außer-Haus-Verpflegung
Wichtigste Zutat für die erfolgreiche Umsetzung Ihres Bio-Konzeptes sind die Lebensmittel. Wo gibt es Fleisch und Wurst in Bioqualität? Wer beliefert Großküchen mit geputztem Obst und Gemüse? Kommt ein überregionaler Lieferant infrage oder gibt es das gleiche Angebot auch aus der näheren Umgebung?
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Rezepte
Der Rezept-Finder bietet Ihnen aus einer Fülle von Rezeptvorschlägen die Möglichkeit, aus den Kategorien "Jahreszeit" beziehungsweise "Rezeptart" einzelne Komponenten auszuwählen und daraus eigene Menüs zusammenzustellen.
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Bio vielfältig eingesetzt
Die Entscheidung für ökologisch erzeugte Produkte ist gefallen. Bleibt die Frage:
Wie können Bioprodukte am besten in den Speiseplan integriert werden?
Letzte Aktualisierung: 01.06.2011

