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Pilotprojekt zur Stärkung der regionalen Vermarktung von Ökoprodukten gestartet

09.02.2012

Der Trend zu mehr "Bio" ist bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in Nordrhein-Westfalen (NRW) ungebrochen. Zugleich wächst der Wunsch möglichst regionale Produkte einkaufen zu können. "Doch mitunter ist es schwierig, diese Verbraucherwünsche gleichzeitig zu verwirklichen", so Landwirtschaftsminister Johannes Remmel. "Das Marktpotential für Biolebensmittel in Nordrhein-Westfalen wird derzeit nicht ausgeschöpft. Denn bis zu 50 Prozent aller Biowaren in NRW stammen aus anderen Bundesländern oder dem Ausland."

Mit einem Pilotprojekt in der Region Ostwestfalen-Lippe will die Landesregierung nun herausfinden, wie die Situation auf dem Biomarkt verbessert werden kann und heimische Landwirte und Landwirtinnen dieses Potential stärker als bisher ausschöpfen können.

Am nordrhein-westfälischen Markt für Biolebensmittel tätige Agenturen, Akteure und Akteurinnen des Ökolandbaus und der Regionalvermarktung werden in Ostwestfalen in den nächsten beiden Jahren gemeinsam Kooperationsmodelle und Vermarktungskonzepte für interessierte regionale Marktpartner erarbeiten und umsetzen. Wesentliches Ziel des Projektes ist es, eine bessere Vernetzung zwischen den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Logistik sowie letztlich dem Handel zu erreichen. Die beteiligten Unternehmen sollen hinsichtlich Fördermöglichkeiten und Betriebsoptimierung beraten und die Öffentlichkeit verstärkt über den Ökolandbau informiert werden.

"Zu Beginn des Projektes wird zunächst eine Bestandsaufnahme vor Ort stehen, die uns einen Überblick über regionale Kooperationspartner der gesamten Wertschöpfungskette und über bestehende Initiativen verschafft. Der Erfolg des Projektes wird wesentlich bestimmt sein von dem Engagement der örtlichen Akteure und Akteurinnen", erläutert Markus Rippin von der beauftragten Agentur AgroMilagro Research.

Für die Umsetzung des Projektes sind neben der Agentur AgroMilagro Research, die Agentur TK-SCRIPT sowie der Bioland-Bundesverband verantwortlich. Unterstützt wird die Projektgemeinschaft durch den Bundesverband der Regionalbewegung e.V. Auch die Fachberatung der Landwirtschaftskammer und der NRW-Ökoverbände sind in das Projekt einbezogen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen


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