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August 2011: Kompetenz zeigen mit Obst und Gemüse

 
Wochenmarktstand mit verschiedene Gemüsearten. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Knackig frisches Gemüse, attraktiv präsentiert – da greifen die Kunden gerne zu!
Foto: D. Menzler

Sommerzeit ist Genießerzeit! Das üppige Angebot an frischem Obst und die Vielfalt von verschiedenen Gemüsearten bieten dem Händler die Möglichkeit, sich mit einer gut bestückten Frischeabteilung zu profilieren. Denn schließlich gehört sie zu den wichtigsten Umsatzbringern im Geschäft.

Dies beweisen gerade wieder die neuesten Umsatz- und Absatzzahlen aus dem Haushaltspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Nach einer Analyse von Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) und GfK wurden im letzten Jahr ca. 8 Prozent mehr Biogemüse eingekauft als im Jahr 2009. Der Umsatz hat sich sogar um 12 Prozent erhöht, da die Preise bei Frucht- und Blattgemüse stärker gestiegen sind als bei anderen Gemüsearten. Den größten Anteil im Biogemüsesortiment nimmt immer noch die Biomöhre ein - mit ca. 49 Prozent der gesamten Einkaufsmenge von Biofrischgemüse. Der Absatz des Biofrischgemüses ist vor allen Dingen in den Vollsortimentern des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) gestiegen. Hier stiegen die Einkaufsmenge von Biofrischgemüse um rund 20 Prozent und der Umsatz in den Geschäften um 19 Prozent.

Ob diese Absatzsteigerung auch in diesem Jahr wieder erreicht wird, ist noch fraglich. Nach dem EHEC-Ausbruch und der Warnung vor dem Verzehr von Salat, Gurken und Tomaten erholt sich, laut AMI, auch der Biomarkt nur sehr langsam und zögerlich. Zwar steigt der Abverkauf langsam an, jedoch hat er noch lange nicht das normale, sommertypische Niveau der letzten Jahre erreicht.

Es kommt jetzt also auf jeden Marktleiter an, wie er seine Frischeabteilung besonders hervorhebt und das Vertrauen in frisches Gemüse und Obst wieder aufbaut. Das Angebot an heimischem und regional angebautem Biogemüse wartet mit einer großen Vielfalt auf - von zartem Spitzkohl über frische grüne Bohnen, Markerbsen, Rettiche, Zwiebeln bis hin zu verschiedenen Blattsalaten. Gerade im ökologischen Landbau werden inzwischen viele alte und "vergessene" Gemüsearten wieder angebaut. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher bergen sie neue Geschmackserlebnisse. Halten Sie passende Zubereitungsvorschläge oder Rezeptideen bereit, um Ihrer Kundschaft die Kaufentscheidung für ein möglicherweise unbekanntes Gemüse zu erleichtern.

Mit einer attraktiven Gemüseauswahl, einer stimmigen Präsentation und dem Hervorheben der Regionalität wird die Gemüsetheke zum Verkaufsmagnet Ihres Geschäfts, und Sie setzen ein weiteres Zeichen für Ihre Fachkompetenz.

Hintergrundinformationen

Biomarkt Deutschland

Welche Bioobst- und -gemüsesorten 2010 im Absatz gestiegen sind, welche Favoriten der Verbraucher hat und wie sich der Biomarkt insgesamt entwickelt hat, können Sie hier nachlesen.
Marktdaten: Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau

Verkauf regionaler Produkte

Die Nachfrage nach frischen und regionalen Obst- und Gemüseprodukten ist ungebrochen. Welche Möglichkeiten es für den Einsatz von Regionalprodukten und welche Kooperationen mit regionalen Erzeuger möglich sind, erfahren Sie in diesen Beiträgen
Verkauf regionaler Produkte
Qualität regionaler Produkte
Förderung regionaler Vermarktungsinitiativen

Warenpräsentation

Die saisonale Frischetheke ist ein Kundenmagnet für Ihr Geschäft. Dabei kommt es auf die richtige Präsentation der Produkte und die Gestaltung der Auslage an. Welche Punkte Sie dabei beachten sollen, erfahren Sie hier:
Verkaufspraxis: Warenpräsentation

Das Verkaufsgespräch

Nur wer seine Kundschaft richtig anspricht, wer im Gespräch Bio erlebbar macht, wer ein „offenes Ohr“ für seinen Kunden hat, der hat auch mit seinem regionalen und saisonalen Frischesortiment Erfolg.
Techniken des Verkaufsgespräches

Verkaufsförderung: Die Infokarte

Ideen und Anregungen, wie Sie Ihre Kundinnen und Kunden über das saisonale Frischesortiment informieren, geben Ihnen
Infokarten Obst und Gemüse.

Letzte Aktualisierung: 01.08.2011

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