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Zusatzinfos

Portaltipps

  • Im PR-Leitfaden finden Sie Ideen, Infos, Tipps für die Verbraucheransprache im ökologischen Landbau und bei Bioprodukten
  • Im Bestellformular (Punkt 4. Händler) können Sie die im Rahmen der Bundesprogramms Ökologischer Landbau erstellte Broschüre "Bioprodukte im Naturkostfachhandel - Tipps für erfolgreiches Verkaufen" bestellen

Mitarbeiter

 

Was sollten Mitarbeiter mindestens über Bio-Produkte wissen?

Die persönliche und fachkundige Beratung bietet dem Naturkostfachhandel eine Chance, sich vom immer stärker wachsenden konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) abzuheben. Die meisten Kunden wissen nur wenig über Bioprodukte. Es treten immer wieder die gleichen Fragen und Zweifel zum Thema Bio auf. Dann sollten die Verkäufer fähig sein, den Konsumenten diese Unsicherheit zu nehmen. Dazu brauchen die Mitarbeiter zumindest ein Basiswissen über die ökologische Produktion und deren Produkte.

Häufige Fragen der Konsumenten zum Thema Bioprodukte sind:

  • Wie kann man Bioprodukte erkennen?
  • Werden Bioprodukte kontrolliert? Wenn ja, wie?
  • Warum kosten Bioprodukte eigentlich mehr und was sind die Vorteile von Bioprodukten?

Hier mögliche Antworten für Ihre Mitarbeiter:

Bioprodukte erkennt man

  • am staatlichen Bio-Siegel.
  • am Logo der Anbauverbände (Bioland, Naturland…).
  • an den Aufschriften "öko/ökologisch", "bio/ biologisch", "aus kontrolliert biologischem Anbau" (kbA). Das sind gesetzlich geschützte Begriffe.
  • an der Öko-Kontrollstellennummer am Produkt bzw. auf der Verpackung (z.B. DE-001).

Im Verbraucher-Bereich finden Sie weitergehende Informationen, lesen Sie mehr unter "Wie erkenne ich Bioprodukte?".

Bioprodukte werden kontrolliert

  • und zwar mindestens einmal jährlich durch staatlich zugelassene Kontrollstellen, die sowohl Produktion als auch Verarbeitung überprüfen.

Linktipps:

Bioprodukte kosten mehr, weil

  • schon die Produktion teurer ist und länger dauert (keine Pflanzenschutzmittel, kein Mineraldüngereinsatz, mehr Platz und Auslauf für die Tiere etc.).
  • die Erträge niedriger sind.
  • die Kontrollkosten abgedeckt werden müssen.
  • die Verarbeitungs- und Vermarktungskosten höher sind.
  • gentechnisch veränderte Produkte verboten sind.

Im Verbraucher-Bereich finden Sie weitergehende Informationen unter "Warum sind Biolebensmittel teurer?"

Auftreten und Kompetenz der Mitarbeiter im Verkauf sind, vor allem in Fachgeschäften, ein ausschlaggebendes Kriterium für die Akzeptanz oder die Ablehnung des gesamten Ladens.

Wie sollten Mitarbeiter im Verkauf auftreten?

Sauber und einheitlich gekleidet

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber leider nicht in allen Geschäften die Regel.

Überzeugt von der Qualität der Bioprodukte

Die Mitarbeiter sollten selbst Bioware konsumieren, um im Verkauf überzeugend mit den eigenen Erfahrungen argumentieren zu können, z.B. "Dieses Öl verwende ich selbst zum Kochen. Es ist sehr bekömmlich!".

Selbstbewusst in der Bio-Beratung

Selbstbewusstes Auftreten in der Bio-Beratung und im Verkaufsgespräch vermittelt Glaubwürdigkeit und Fachkompetenz.

Aufgeschlossen und hilfsbereit

Eines ist sicher: Ein freundlicher Umgang mit dem Kunden stärkt die persönliche Bindung zum Laden und trägt dazu bei, dass die Kunden gerne wiederkommen.
Wichtig ist, alle Kunden gleichermaßen zuvorkommend zu behandeln: Den Gelegenheitskunden genauso wie den Intensivkäufer und prinzipiell unabhängig davon, ob sie „alternativ“ aussehen oder nicht.

Empfehlungen für die Praxis:

Steigern Sie den professionellen äußeren Eindruck der Mitarbeiter

  • durch betriebseigene Arbeitskleidung.
  • durch einheitliche und saubere Arbeitskleidung.
  • durch Einführen von Namensschildern.
  • durch Ihr Augenmerk auf ein gepflegtes Äußeres (zusammengebundene Haare, saubere Hände und Fingernägel usw.).

Bilden Sie Ihre Mitarbeiter weiter, durch

  • Schulungen, die Ihren Mitarbeitern ein Bio-Basiswissen vermitteln. Verbinden Sie die Schulung mit einem Biohof-Besuch. Das ist nicht nur eine erlebnisreiche Abwechslung für Ihre Mitarbeiter, sondern erzielt einen ersichtlich höheren Lerneffekt.
  • Informationsbroschüren zum Thema "biologischer Anbau" und zu Bioprodukten.
  • persönliche Weiterbildung, z. B. im Rahmen von Teambesprechungen. Hier können Sie Besonderheiten im Sortiment erläutern, Werbestrategien erklären und Verkaufsförderungsaktionen vorbereiten.

Letzte Aktualisierung: 16.09.2011

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