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Bio-Systemküche biond erhält CO2-Neutralitäts-Zertifikat

Logo von Biond

24.11.2009

Im Rahmen der Verleihung des Umweltpreises des Bundesdeutschen Arbeitskreises Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) am Montag in Hamburg überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, das CO2-Neutralitäts-Zertifikat des TÜV Nord an biond-Geschäftsführer Dr. Harald Hoppe.

Die Kasseler Großküche des Bio-Spitzenkochs produziert Mittagessen für die Schul- und Betriebsverpflegung und beliefert den Gemeinschaftsverpflegungs-Handel, Caterer und Restaurantbewirtschafter. Bei der Preisverleihung in Hamburg, bei der unter anderem Fürst Albert II von Monaco für seine Aktivitäten zum Klimaschutz ausgezeichnet wurde, lieferte biond das erste offizielle CO2-neutrale Mittagsbuffet.

Seit der Unternehmensgründung achtet Dr. Hoppe darauf, Geschmack, Gesundheit und Ökologie vereinbaren zu können: "Der Geschmack ist für unsere Kunden das Wichtigste - nur aus gutem Gewissen isst kaum jemand gesund." Der langjährige Demeter-Vorstand verarbeitet ausschließlich ökologisch zertifizierte Lebensmittel und verwendet so weit wie möglich saisonale und regionale Ware. Da er aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen deutlich weniger Fleisch verarbeitet als die Durchschnittsküche, verbessert sich die CO2-Bilanz. Durch den Umstieg auf Naturstrom für die gesamte Produktion und Verwaltung am Firmensitz in Kassel hat der Biounternehmer eigenen Angaben zufolge seine CO2-Bilanz bereits vor einigen Jahren auf einen sehr guten Wert gebracht. Durch diese Maßnahmen liegt der Ausstoß der schädlichen Klimagase bei 50 Prozent der Vergleichswerte der Cateringbranche.

Die restlichen 50 Prozent hat das Unternehmen durch Zukauf der Zertifikate von biologisch-dynamischen Kompostieranlagen neutralisiert. Das Unternehmen Soil and More, dessen CO2-Zertifikate biond erwirbt, betreibt weltweit Anlagen zur Herstellung von qualitativ hochwertigem Kompost und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. In den Anlagen wird durch eine speziell für diesen Zweck entwickelte Kompostierungsmethode als Abfall eingestuftes Material (wie beispielsweise grün- und landwirtschaftlicher Abfall) innerhalb von maximal acht Wochen in hochwertigen Kompost umgewandelt. Die Methanemission wird dadurch stark reduziert: Kohlenstoff wird im Humus gebunden und findet als natürlicher Dünger Verwendung in der Landwirtschaft.

"Die Neutralisierung unseres CO2-Ausstoßes ist für uns ein bedeutsamer Schritt", beschreibt Dr. Hoppe seine Motivation für die Zertifizierung seines Unternehmens. "Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass gesunde Ernährung auch gut für die Umwelt sein kann. Wir sehen Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als Aufgabe, der wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Und wenn das Ergebnis dann auch noch so lecker ist, ist das umso besser."

Quelle: Pressemeldung von biond


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