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Backhaus würdigt hohen Stellenwert des ökologischen Landbaus

Logo des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern

09.03.2010

"Der hohe Stellenwert des ökologischen Landbaus wird in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgebaut." Das hat Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus vergangene Woche in Güstrow auf der vom Agrarbündnis Mecklenburg-Vorpommern veranstalteten Tagung zum Thema "Ökologischer Landbau - Leitbild einer zukunftsfähigen Landwirtschaft" angekündigt. Mecklenburg-Vorpommern biete beste Voraussetzungen für die Biolandwirtschaft mit hochwertigen Produkten. "Biobetriebe aus Mecklenburg-Vorpommern behaupten sich erfolgreich auf dem Biomarkt - und dies trotz des Drucks der Importe aus anderen Ländern", betonte Backhaus.

Derzeit sind 962 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern entsprechend der EG-Rechtsvorschriften für den Ökolandbau zertifiziert. 2009 gab es laut Backhaus einen absoluten Zugang von 46 Unternehmen. Von hoher Bedeutung ist dabei der Zuwachs bei Verarbeitungs- und Handelsbetrieben um weitere 31 Betriebe auf 208.

Die 754 landwirtschaftlichen Unternehmen bewirtschaften aktuell etwa 120.200 Hektar beziehungsweise 8,9 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Das sind deutlich mehr als die 5,4 Prozent im Bundesdurchschnitt. Für 2009 bedeutet dies einen leichten Flächenzuwachs um circa 1.000 Hektar. Mit einem Zuwachs seit dem Jahr 2000 von rund 450 Betrieben und 30.000 Hektar gehört Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben von Backhaus neben Brandenburg und Bayern zu den Spitzenreitern in Deutschland.

Ferner informierte der Landwirtschaftsminister über zwei neue Agrarumweltprogramme im Jahr 2010 in Mecklenburg-Vorpommern:

1. Die Richtlinie zu den "Extensiven Produktionsverfahren im Ackerbau - Anlage von Schonstreifen" mit 3,9 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 und

2. die Richtlinie "Extensive Grünlandnutzung - Anwendung bestimmter Verfahren der Weidehaltung/ Schafweide mit 7 Millionen Euro bis 2015.

Das Programm zur Schafweide wird laut Backhaus ebenfalls mit der Ökoprämie kombinierbar sein. Der Landwirtschaftsminister betonte abschließend: "Ich denke, dass wir damit die Weichen stellen für einen erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Ökolandbau in Mecklenburg-Vorpommern."

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern


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