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Februar 2010: Tiere auf dem Bauernhof

Herde mit Coburger Fuchsschafen. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Das Besondere beim Coburger Fuchsschaf ist seine Farbe: Die Lämmer haben bei ihrer Geburt rotbraune oder kastanienbraune Wolle. Mit zunehmendem Alter wird das Vlies heller, behält aber seinen schönen rötlichen Schimmer.
Foto: D. Menzler

Auf dem Biobauernhof haben die Tiere viel Auslauf und werden artgerecht gehalten. Zu fressen bekommen sie Biofutter, das meiste davon kommt direkt vom eigenen Hof.

Schauen wir zum Beispiel zu den Kühen: Sie sind Wiederkäuer und fressen, was uns nicht schmeckt: Gras, Klee und Heu. Auf der Weide umschlingen sie das Gras mit der Zunge und rupfen es ab. Stundenlang käuen sie es wieder und verwandeln es mit ihren vier Mägen in kostbare Milch und Fleisch.

Das Kleegras - eine Mischung aus Klee und Gras - ist nicht nur köstliches Futter für die Kühe, sondern auch gut für den Boden: Es lässt den Boden ruhen, durchwurzelt ihn und hinterlässt mit den Ernterückständen Stickstoff als natürlichen Dünger für die nächsten Pflanzen, die dort angebaut werden.

Aber auch der Mist der Tiere ist wertvoll: Denn viele Nährstoffe, die im Grünfutter enthalten sind, landen nach der Wanderung durch Magen und Darm der Kühe auf dem Misthaufen. Wird dieser Mist auf den Feldern ausgebracht, versorgt er wiederum die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen, die sie zum Wachsen brauchen.

Auf diese Weise entsteht ein Kreislauf zwischen Boden, Pflanze und Tier.

Artgerechte Haltung hält Tiere gesund

Jedes Tier hat ein Recht auf Platz, Licht und frische Luft. Hühner in Käfighaltung wirst du im Biolandbau also nicht finden.

Stattdessen leben die Tiere auf dem Biohof im Sommer vorwiegend im Freien. Auch im Winter haben die Tiere genügend Platz und Auslauf. Um Rangeleien im Kuhstall zu vermeiden, hat jede Kuh einen eigenen Fressplatz. Und die Liegeplätze werden zum Beispiel mit Stroh weich gepolstert.

Da das Futter für die Tiere selbst auf den Feldern des Hofs erzeugt wird, leben nur so viele Tiere auf dem Hof, wie die Ernte von den Feldern auch ernähren kann.

Für den Biolandwirt ist es wichtig, die arteigenen Bedürfnisse seiner Tiere gut zu kennen. Denn die Tiere sollen gesund bleiben, sich wohlfühlen und ihre arteigenen Verhaltensweisen ausleben können. Mehr darüber erfährst du in unseren Beiträgen über die Biotierhaltung:

Ein Blick in den Kuhstall  

Was Kühe fressen, wann sie Milch geben und warum der Biobauer sie im Stall nicht anbindet.

Ein Blick in den Kuhstall

Biobauern lassen die Sau raus!

Schweine lassen sich es gerne gut gehen: Sie wollen spielen, wühlen, scheuern, suhlen und natürlich fressen.

Hier erfährst du, wie Schweine auf dem Biobauernhof leben.
  

Ich wollt ich wär' ein Biohuhn

Hühner fühlen sich wohl, wenn sie laufen, scharren und picken können. Dazu brauchen sie viel Platz und Auslauf im Freien.

Ich wollt ich wär' ein Biohuhn  

Alte Tierrassen

Hast du schon mal etwas von Sattelschweinen, dem Roten Höhenvieh oder von Fuchsschafen gehört?

Hier kannst du alte Tierrassen kennenlernen.

Nichts als Fragen

Wie alt können Hühner werden? Wie viele Mägen hat eine Kuh? Warum wühlen Schweine?

Hier findest du die Antwort.

Spiel und Spaß

Letzte Aktualisierung: 15.10.2011

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