Monatsthema November: Biolandbau - immer im Kreis
Im Mittelpunkt des Ökolandbaus steht die sogenannte Kreislaufwirtschaft. Der Biobauer versucht, seinen Hof so weit wie möglich in einem geschlossenen Betriebskreislauf zu bewirtschaften. Das bedeutet, dass er das Futter für seine Tiere (zum Beispiel Heu, Silage) und den Dünger (zum Beispiel Mist, Jauche) für seine Felder selbst auf dem Hof erzeugt. So erreicht er eine gute Qualität seiner Ernte und schont die Umwelt.
Am Besten wird dieses Ziel erreicht, wenn auf dem Biobauernhof sowohl verschiedene Pflanzen angebaut als auch Tiere gehalten werden. So kann ein Teil der geernteten Pflanzen als Tierfutter verwendet werden, der Mist und die Jauche bzw. die Gülle der Tiere wiederum können hinterher als Dünger auf die Felder ausgebracht werden. Die Ackerfläche und die Zahl der gehaltenen Tiere müssen aufeinander abgestimmt werden, damit diese Kreislaufwirtschaft auch funktioniert.
Über die Besonderheiten im Ökolandbau erfährst du auf den folgenden Seiten:
Bodenfruchtbarkeit
Ein gesunder und lebendiger Boden ist das Wichtigste für einen Ökoacker. Biolandwirte erhalten und erhöhen mit ihren sanften Methoden die Bodenfruchtbarkeit und den Humusgehalt der Böden.
Dünger
Der Biobauer lässt dabei gerne auch andere für sich arbeiten: Seine Tiere im Stall helfen zum Beispiel mit ihrem Mist, in dem neues "Futter" und neue "Arbeit" für die Bodentiere steckt.
Fruchtfolge
Bestimmte Pflanzen helfen zusammen mit den sogenannten Knöllchenbakterien: Klee, Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen hinterlassen auf dem Acker ihre Düngergaben.
Artgerechte Tierhaltung
Tiere im Ökolandbau haben viel Auslauf und werden artgerecht gehalten. Zu fressen bekommen sie Biofutter, das meiste davon kommt direkt vom eigenen Hof.
- Kühe: Ein Blick in den Kuhstall.
- Schweine: Biobauern lassen die Sau raus!
- Hühner: Ich wollt ich wär' ein Biohuhn.
Fragen und Antworten
Spiel & Spaß
Letzte Aktualisierung: 15.10.2011











