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November 2010: Fit durch die kalte Jahreszeit

Wirsing. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Vielseitig und gesund - mit Wintergemüse kommst du fit durch die kalte Jahreszeit.
Foto: T. Stephan

Lange und kalte Nächte, neblige Tage. Kahle Bäume, und auch die meisten Felder sind längst abgeerntet. In einigen Regionen fällt bereits der erste Schnee. Der Winter rückt jeden Tag ein Stück näher.

Zum Glück wurden im Herbst auch viele Gemüsearten geerntet, die man problemlos bis in den Winter hinein lagern kann. Dazu gehören zum Beispiel Kartoffeln, Kürbis, Rote Bete, Sellerie und Schwarzwurzeln.

Einige Gemüsearten können auch noch im Winter geerntet werden. Besonders die Kohlarten (zum Beispiel Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Grünkohl), Lauch, Topinambur oder auch Feldsalat halten einige Minusgrade aus.

Eine Zeit lang galt Kohl als "Arme-Leute-Essen". Das hat sich zum Glück aber wieder geändert. In vielen Küchen haben die verschiedenen Kohlarten einen festen Platz erobert. Und das ist auch gut so: Kohl ist gesund, preiswert, haltbar, und es gibt viele leckere Gerichte mit Kohl.

Was im Herbst-und Wintergemüse steckt

Mit vielen Vitaminen und anderen wichtigen Inhaltsstoffen sowie seinem frischen Geschmack ist das Wintergemüse ein echter Fitmacher. Hättest du zum Beispiel gewusst, dass Kartoffeln ähnlich viel Vitamin C haben wie Äpfel? Außerdem enthalten Kartoffeln besonders viel Kalium, und Magnesium, das ist gut für unsere Muskeln. Viele Vitamine und Mineralstoffe stecken auch im Kohl, Kürbis und den anderen Herbst-und Wintergemüsearten. So kommst du gut gerüstet durch die kalte Jahreszeit.

Nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist der Knollensellerie. Er enthält in allen Pflanzenteilen wertvolle ätherische Öle, die ihr den würzigen, aber eigenwilligen Geschmack verleihen. Lecker schmeckt der Waldorfsalat aus rohem geraspeltem Sellerie mit Äpfeln und Nüssen. Gekochte Selleriescheiben können auch wie ein Schnitzel zubereitet werden.

Klasse statt Masse

Ist dir schon einmal aufgefallen: Obst und Gemüse aus Bioanbau ist oft etwas kleiner als konventionell angebautes Obst und Gemüse. Die Größe alleine sagt aber nichts über die Qualität oder den Geschmack der Lebensmittel aus.

Biolandwirte arbeiten besonders umweltschonend. Ihr Ziel ist es, gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Natur zu erzeugen. Dazu gehört auch, dass die Biolandwirte die Früchte natürlich und gesund reifen lassen und nicht das Wachstum mithilfe von chemisch-synthetischen Düngemitteln beschleunigen. Die Bemühungen der Biolandwirte lohnen sich. Das Ergebnis sind zwar kleinere Früchte, doch dafür haben sie oft ein festeres Fruchtfleisch, enthalten weniger Wasser und schmecken dadurch intensiver.

Kürbisse

Der Kürbis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und ist nicht nur zu Halloween ein tolles Gemüse.

Steckbrief: Kürbis

Leuchtend rote Knollen

Die Rote Bete ist mit ihrer leuchtend dunkelroten Farbe einfach bildschön.

Steckbrief: Rote Bete

Kraftpaket Topinambur

Der Topinambur ist mit der Sonnenblume verwandt. Seine Blüten duften nach Schokolade.

Steckbrief: Topinambur

Wintersalat Chicorée

Der Anbau von Chicorée ist ziemlich aufwendig und ziemlich ungewöhnlich.

Steckbrief: Chicorée

König Apfel

Der Apfel ist die wichtigste Obstart - bestimmt weil er so gut schmeckt.

Biospecial: Apfel

Bunte Boten aus dem Süden

Mit ihrem leuchtenden Orange, knalligen Gelb und saftigen Grün bringen Zitrusfrüchte die Sonne des Südens in unsere kalte Jahreszeit.

Steckbrief: Zitrusfrüchte

Knackig Frisches im November

In unserem Saisonkalender erfährst du, welche heimischen Obst- und Gemüsesorten zurzeit angeboten werden.

Saisonkalender in Bildern

Abwechslung an nasskalten Herbsttagen

Unsere Online-Spiele machen Spaß, und du erfährst eine Menge über den Biolandbau.

Mach mit: Online-Spiele

Letzte Aktualisierung: 04.11.2010

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