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Grün in die Zukunft

Wann wolltest du das letzte Mal die Welt retten? Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Zukunft grüner zu gestalten. Der Schutz von Umwelt und Natur geht jeden etwas an und beginnt bekanntlich vor der eigenen Haustür. Es sind die vielen kleinen Schritte, die die Welt verändern.

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Bio ist gut für Mensch, Tier und Umwelt.
Foto: D. Menzler

Lebensmittel von hier einkaufen: kurze Wege, weniger Energieverbrauch

Wir leben heute fast wie im Schlaraffenland. Bei der großen Auswahl an Lebensmitteln, wie zum Beispiel frisches Obst und Gemüse, verliert man leicht den Überblick, wann welche Sorten tatsächlich bei uns reif werden: Erdbeeren an Weihnachten? Tomaten im März? Natürlich nicht.

Vieles kommt aus fernen Ländern zu uns und hat schon eine weite Reise hinter sich, bevor wir es kaufen. Anders ist es bei Lebensmitteln, die dort wachsen und verarbeitet werden, wo du lebst. Sie haben kurze Transportwege. Das spart eine Menge Energie und schont die Umwelt.

Mehr Bio genießen: gut für Mensch, Tier und Umwelt

Bio ist nicht nur gut für dich, sondern auch gut für die Umwelt. Das Ziel von Biolandwirten ist es, gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Natur zu erzeugen. Sie wollen die Schätze der Natur nicht nur verantwortungsbewusst nutzen, sondern sie gezielt fördern und Umweltbelastungen vermeiden.

Die Bemühungen der Biolandwirte lohnen sich. Durch die besondere Wirtschaftsweise im Ökolandbau wird beispielsweise das Grundwasser geschützt und damit unser Trinkwasser sauber gehalten. Denn die chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und leichtlöslichen Dünger gelten als große Wasserverschmutzer. Sie werden im Ökolandbau nicht verwendet.

Auch die vielen verschiedenen Pflanzen und Tiere schützt der Biolandwirt mit seiner Art, den Boden zu bearbeiten. Weil er sein Land und auch die Natur darum herum genau kennt und jeweils ganz speziell behandelt, bleibt alles intakt und gesund: Pflanzen, Tiere, Boden, Luft und der Mensch.

Weniger wegwerfen - mit gutem Beispiel voran

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Lebensmittel in den Müll - muss das sein?
© allapen - Fotolia.com

Was machst du eigentlich mit den Lebensmitteln, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bald abläuft oder schon überschritten ist? Schnell wandern solche Lebensmittel in den Müll. Was nicht jeder weiß: Der Berg weggeworfener Lebensmittel wird immer größer und damit auch die Belastung für Umwelt und Klima. Doch das muss nicht sein, wenn ein wenig bewusster geplant, gekauft und gekocht wird.

Anders als häufig gedacht, ist das MHD gar kein Wegwerfdatum. Lebensmittel können in vielen Fällen auch noch problemlos gegessen und getrunken werden, wenn es schon überschritten ist, zum Beispiel bei Joghurt oder Fruchtsaft. Du solltest aber - am besten zusammen mit Erwachsenen - prüfen, ob Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack noch in Ordnung sind. Nur das Verbrauchsdatum auf schnell verderblichen Lebensmitteln wie beispielsweise Hackfleisch gibt an, dass nach Überschreiten dieses Datums das Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden darf. Daran solltest du dich unbedingt halten.

Letzte Aktualisierung: 30.01.2012

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