Who is

Guter Boden für gutes Gemüse

Nehmen wir am besten unsere Biomöhre. Jeder mag sie anders: Dick und knackig oder klein und zart. Aber zwei Dinge gelten für alle: Sie soll schmecken und gesund sein. Das hängt von vielen Dingen ab. Ganz wichtig dabei ist der Boden, in dem sie wachsen.

Spatenprobe

Ein gesunder und lebendiger Boden ist überhaupt das Wichtigste für einen Ökoacker. Tatsächlich gibt es in einer Handvoll gutem Boden mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde.

Machen wir uns auf die Suche nach den vielen unterirdischen Helfern, die einen Boden fruchtbar machen: Die Möhre braucht einen tiefen, lockeren Boden, um eine schöne Form auszubilden. Dabei lässt sich der Biobauer gerne helfen: Regenwürmer, Tausendfüßler, Käfer, Asseln... und ein ganzes Heer von Kleinstlebewesen wie Pilze und Bakterien, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind.

Sie alle leben im gesunden Boden und zerkleinern und vermischen zum Beispiel die Pflanzenreste der letzten Ernte oder den Mist mit der Erde. Dabei lockern sie den Boden und schaffen viele kleine stabile Gänge in der Erde. Der so entstandene fruchtbare Boden wird auch Humus genannt.

Der Biobauer dankt es seinen Helfern. Mit Egge, Grubber oder Pflug arbeitet er zum Beispiel die Pflanzenreste und den Mist seiner Hoftiere in den Boden ein, als Nahrung für die Bodenlebewesen. Er sorgt für Abwechslung bei der Wahl seiner Pflanzen Jahr für Jahr.

 

Der Regenwurm

Regenwürmer

Regenwürmer graben Gänge und Höhlen in den Boden. Sie ziehen abgestorbene Pflanzenteile in den Boden und fressen sie auf. Der Regenwurmkot düngt den Boden. Tiefere Bodenschichten werden von ihnen nach oben gebracht und vermischt. So "pflügen" 400 Regenwürmer am Tag drei Kilogramm Erde um und "produzieren" ein Kilogramm fruchtbaren Boden.

Weitere Informationen zum Regenwurm.

Letzte Aktualisierung: 17.09.2011

Übermittlung Ihrer Bewertung...
Dieser Artikel wurde bisher noch nicht bewertet.
Klicken Sie auf die gewünschte Anzahl Sternchen, um Ihre Bewertung abzugeben.