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Frisches Grün

Weizengras. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Der Winterweizen wurde bereits im Herbst gesät, mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling beginnt er schnell zu wachsen.
Foto: T. Stephan

Wenn mit dem Frühling die Tage wieder länger und wärmer werden, erwachen die Tiere aus dem Winterschlaf oder kommen aus ihrem Winterquartier zurück. Auch Bäume und Blumen recken und strecken sich und treiben die ersten Knospen.

Alle Hände voll zu tun

Sobald der Boden von den Sonnenstrahlen erwärmt wird, erwachen auch die Bodenlebewesen und beginnen wieder zu arbeiten. Jetzt haben die Biolandwirtinnen und Biolandwirte alle Hände voll zu tun. Denn nicht nur das Getreide, das noch im Herbst gesät wurde und nun nach dem Winterschlaf "aus der Erde schießt", sondern auch die Beikräuter zwischen dem Getreide beginnen, schnell zu wachsen. Wenn zwischen den Getreidepflanzen zu viel Unkraut wächst, muss es entfernt werden. Sonst werden die Getreidepflanzen in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Damit das Getreide besser wächst, wird es manchmal im Frühjahr noch zusätzlich gedüngt. In der Biolandwirtschaft werden dazu natürliche Dünger wie Mist oder Gülle verwendet.

Auf das Wetter kommt es an

Radieschen. Klick führt zu Großansicht im neuen Fenster.
Radieschen wachsen schnell. Wenn sich im Frühjahr die Erde erwärmt, kannst du selbst Radieschen säen. Und schon nach vier bis sechs Wochen kannst du sie ernten.
Foto: Frank Wörner

Auf den Feldern siehst du im Frühjahr den Trecker, der einen Grubber oder eine Egge zieht: Die Felder müssen für die Saat vorbereitet werden. Die Egge mit ihren scharfen Zinken bereitet dem Boden ein feines und krümeliges Saatbett für die bevorstehende Aussaat. Hier fühlen sich die Bodenlebewesen besonders wohl und verwandeln die eingearbeiteten Pflanzenreste vom Vorjahr zu wertvollem Humus. Das ist besonders wichtig für die Bodenfruchtbarkeit.

In den vorbereiteten Boden werden zum Beispiel die verschiedenen Getreidearten wie Weizen, Gerste und Hafer gesät. Aber auch für die Tiere wird Futter angebaut. Zum Beispiel Erbsen und Ackerbohnen. Die Ackerbohnen spielen im Bioanbau nicht nur als Tierfutter eine große Rolle. Sie sorgen mit ihren langen Wurzeln für einen lockeren Boden und lassen nach der Ernte viele wertvolle Stoffe im Boden zurück, die dann der nächsten Feldfrucht als Dünger dienen. Aber wie gesagt, jetzt müssen sie erst mal gesät werden.

Frisches Grün

Auch die Biogärtner sind in ihren Gewächshäusern aktiv und pflegen den Boden. Besonders wichtig im Ökolandbau ist dabei die Fruchtfolge. Als Dünger werden Mist oder Kompost eingesetzt, damit schon bald die ersten frischen Kräuter, wie Schnittlauch und Petersilie, Radieschen, Salat und Kohlrabi geerntet werden können. Diese Frühlingsboten bringen frischen Pep und eine Extraportion "Fitmacher", nämlich lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe.

Die Lebensgeister wecken

Denn auch unser Körper muss sich im Frühjahr erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Da kommt das erste Frühlingsgrün also gerade recht. Denn mit gesundem Essen und viel Bewegung draußen in der frischen Luft lässt sich die Müdigkeit viel leichter aus den Rippen schütteln.

Frisches Grün wächst auch bei dir zu Hause

Kräuter selbst anzubauen, ist gar nicht so schwer und braucht auch gar nicht viel Platz.

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Letzte Aktualisierung: 15.03.2011

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