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Anti-Fraud-Initiative geht in die zweite Runde

Lagerregale im Großhandel

20.11.2008

Der Markt für Bioprodukte wächst und die Handelswege werden unübersichtlicher. Mit dem Wachstum und der zunehmenden Globalisierung der Beschaffungsmärkte steigt das Betrugsrisiko. Für die Qualitätssicherung von Handelsunternehmen ist die zunehmende Internationalisierung eine Herausforderung.

Effektive Instrumente für die Qualitätssicherung des Bio-Handels vorzustellen, zu diskutieren und Akteure zu vernetzen ist das Ziel eines Expertentreffens, das vom 25 bis zum 26. November 2008 in Hamburg stattfinden wird.

"Wir freuen uns über die starke internationale Beteiligung aus zahlreichen Ländern der Europäischen Union", so Beate Huber vom Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL), eine der Initiatorinnen der Veranstaltung. "Dies zeigt, das heute ein verbessertes Risikomanagement bei der hausinternen Qualitätssicherung und der Bio-Kontrolle von den Marktakteuren zur Priorität erhoben worden ist."

Importeure, Handelsunternehmen und Supermarktketten werden in Hamburg Qualitätssicherungskonzepte für Öko-Lebensmittel und Vorgehensweisen bei Rückstandsfunden vorstellen. Auch die novellierte EG-Öko-Verordnung wird eine wichtige Rolle spielen: Vertreter der EU-Kommission erläutern die am 12. November verabschiedeten neuen Durchführungsbestimmungen für Importe aus Drittländern.

Der Hamburger Workshop ist eine Initiative von Agro Eco - Niederlande; FiBL - Schweiz; Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) - Deutschland, dem Warenverein der Hamburger Börse sowie dem europäischen Zusammenschluss der Zertifizierungsstellen European Organic Certifier Council (EOCC).

Weitere Informationen:

GfRS – Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
Prinzenstraße 4
D-37073 Göttingen
Telefon: 0551 / 58657
Telefax: 0551 / 58774
jochen.neuendorff@GfRS.de

Mehr Informationen und Anmeldung auf der Homepage der GfRS


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