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BioFach 2010: Der Biomarkt auf dem Weg in die Öko-Moderne

Logo der BioFach

29.01.2010

Vom 17. bis 20. Februar finden in Nürnberg wieder die BioFach und die Vivaness statt. Für 2010 erwartet der Veranstalter, die NürnbergMesse GmbH, 2.400 bis 2.500 Aussteller. Die Fachmesse dient den Akteuren seit mehr als 20 Jahren als weltweit größtes Forum für die Marken-Positionierung sowie als Lobbyveranstaltung für die Biobranche.

Krise und Strukturwandel haben die Biobranche 2009 vor viele Herausforderungen gestellt. Doch aktuelle Marktforschungsergebnisse stimmen der NürnbergMesse zufolge optimistisch: Bio hat sich etabliert und wird längst als modernes Markenversprechen wahrgenommen, das mit übergeordneten Werten wie Gesundheit, Authentizität, Sinn und Verantwortung verbunden ist. Jeder dritte Deutsche ist laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Boston Consulting Group gewillt, für Bio einen Aufpreis zu zahlen. 89 % der Konsumenten wollen in den nächsten zwölf Monaten mehr "grüne Produkte" kaufen.

Dr. Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut Kelkheim betonte: "Die Krise hat uns unter anderem gelehrt, dass Zahlen beliebig manipulierbar sind. Wenn wir über Zukunftsmärkte reden, dann geht es nicht darum, einen vorhandenen Markt zu bedienen, sondern neue Bedürfnisse und Werthaltungen der Menschen, die sich nicht um Marktgesetze scheren, anzusprechen." Die Öko-Moderne sei dabei der Lebensstil der Zukunft und Bio passe perfekt dazu.

Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse, hob hervor: "Den grünen Märkten gehört die Zukunft und wir sind stolz, den Akteuren ein umfangreiches und starkes internationales Veranstaltungs-Netzwerk speziell für dieses Segment anbieten zu können. Messen fördern dabei einerseits den Verkauf, aber auch die Positionierung der Unternehmens- und Produktmarke. Der Branche wird durch die Messe eine mediale Aufmerksamkeit zuteil, die ein einzelnes Unternehmen nie erreichen kann."

BioFach und Vivaness mit gutem Ergebnis trotz Krise

"Derzeit rechnen wir mit rund 2.500 Ausstellern des Messe-Duos BioFach und Vivaness. Das sind etwa zehn Prozent weniger als im letzten Jahr", so Rättich weiter. "Die internationalen Beteiligungen leiden unter dem Wegfall von staatlichen Fördergeldern für Gemeinschaftsstände. Außerdem reduzieren internationale wie deutsche Hersteller in Krisenzeiten leider ihr Marketingbudget. Trotzdem werden BioFach und Vivaness auch 2010 mit einer großen Vielfalt an hochwertigen Bioprodukten aufwarten."

Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse GmbH


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