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ECOVIN Wein-Jahrgang 2010: Frische, Spiel und Finesse

17.12.2010
Die ECOVIN Winzer sind mit ihrem Wein-Jahrgang 2010 zufrieden. Nach einem wetterbedingt schwierigen Start und regional sehr unterschiedlichen Witterungen im Sommer prägten durchschnittliche Ernteeinbußen von 30 bis 50 Prozent das Weinjahr. Mit Sorgfalt und viel Handarbeit wurden vielschichtige Weine gekeltert: frisch, fruchtig und leicht.
Mit einem "Kaltstart" gingen die ECOVIN Winzer in ihr Weinjahr 2010. Winterfrostschäden an frühen Rebsorten und insgesamt schwierige Witterungsbedingungen während der Rebblüte waren ein Grund für die geringen Ernteerträge. Hatte die Rebblüte mit den kühlen Temperaturen von Mai und Juni zu kämpfen, brachte der Juli sehr heiße Tage und erschwerte damit die Entwicklung der Reben.
Unterschiedliche Reifefortschritte an jeder Rebe und teilweise sogar an jeder Traube waren typisch für das Erntegut in diesem Jahr. Starker Hagelschlag im Sommer sorgte besonders in der Pfalz und Rheinhessen für Schäden an bis zu 90 Prozent der Trauben. Nach einem feucht-kühlen August und September wurden die Winzer dann mit einem goldenen Oktober belohnt. Dieser brachte mit viel Sonne und warmen Tagen dann nochmals einen deutlichen Qualitätsschub.
Für die Ernte bedeutete dieser vom Wetter bestimmte Jahrgang viel Handarbeit, mehrfache Selektion der unterschiedlich gereiften Trauben und somit einen deutlichen Anstieg von benötigten Arbeitskräften. Das Ergebnis dieses Weinjahres: gute ECOVIN-Weine mit wenig Spätlesen und Auslesen, körperreiche, rassige Rieslinge und frische, fruchtige, vom Alkoholgehalt eher leichte Weine.
Quelle: Pressemitteilung von ECOVIN
