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Experten der Bio-Branche beraten über die Zukunft des Bundesprogramms Ökologischer Landbau

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08.12.2006

Am 16.11.2006 folgten 15 Experten aus der Bio-Branche der Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Ziel war, die Maßnahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) an die veränderten Bedingungen des deutschen Bio-Marktes anzupassen. Wo liegen heute die größten Hemmnisse, die einer weiteren Ausdehnung der ökologisch bewirtschafteten Anbaufläche in Deutschland im Wege stehen?

Die Anforderungen an die Maßnahmen des BÖL haben sich seit Beginn im Jahr 2001/2002 gewandelt. Galt es am Anfang insbesondere, Informationen über den ökologischen Landbau zu verbreiten, um die Vermarktung vorhandener Bio-Waren zu fördern, ist der deutsche Bio-Markt im Jahr 2006 in einigen Segmenten leergefegt. Die Nachfrage übersteigt erstmals das Angebot.

Auf dieser Grundlage diskutierten die Teilnehmer, mit welchen bereits bestehenden und mit welchen neuen Maßnahmen im Rahmen des BÖL eine Ausdehnung des ökologischen Landbaus vorangetrieben werden könnte. Der Markt sei vorhanden, da waren sich alle einig. Folglich müsste künftig verstärkt die  landwirtschaftliche Erzeugung im Fokus des Bundesprogramms stehen.

Welche Veränderungen sich für die Maßnahmen des BÖL daraus ergeben werden, stand am Ende der sehr engagierten Diskussion noch nicht fest. Erste konkrete Ergebnisse werden Anfang 2007 vorliegen.


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