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Neue Projekte für das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen

21.12.2005

Auch im kommenden Jahr wird das Land Niedersachsen das Kompetenzzentrum Ökolandbau in Visselhövede fördern. Damit will die Landesregierung der wachsenden Nachfrage nach Bio-Produkten Rechnung tragen, wie das Niedersächsische Ministeriums für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitteilt.

"Egal ob konventionell oder ökologisch - gefördert wird, was gute Aussichten hat, sich langfristig am Markt zu behaupten", so Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen anlässlich der Übergabe der Zuwendungsbescheide an den Geschäftsführer des Kompetenzzentrums, Ulrich Prolingheuer. Auch die EU beteiligt sich an der Finanzierung. Im Mittelpunkt der Projekte des kommenden Jahres stehen insbesondere die Bereiche Öko-Fleisch, -Gemüse, -Getreide und -Obst. Zudem soll das Service-Angebot des Kompetenzzentrums im Internet für Landwirte, Handel und Verbraucher ausgeweitet werden, berichtet das Niedersächsische Ministerium.

Das im Jahr 2002 gegründete Kompetenzzentrum mit Sitz in Visselhövede steht für ein bundesweit einmaliges Dienstleistungsprojekt. Es stärkt den niedersächsischen Öko-Landbau durch Bündelung der Serviceleistungen von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zum Handel. Rund 20 Fachleute stehen für die verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung. Hierzu gehören beispielsweise Beratungen für Unternehmen, die planen, Bio-Produkte neu in den Markt einzuführen oder ein Internet-Portal für Verbraucher, in dem Einkaufsstätten für Bio-Produkte in ganz Niedersachsen verzeichnet sind. In Niedersachsen sind mittlerweile 1.150 landwirtschaftliche Betriebe und mehr als 600 Unternehmen aus den Bereichen Verarbeitung und Handel nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus anerkannt, so das Ministerium.

Weitere Informationen:

www.oeko-komp.de


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