oekolandbau.de - Das Informationsportal



Aktuelles

RSS-Feed abonnieren

Abonnieren Sie die Oekolandbau-Nachrichten als RSS-Feed:

Mehr Informationen

Newsletter

Neues aus der Biobranche - kostenlos als E-Mail!

  • oekolandbau.de Newsletter: Aktuelle Infos rund um den Biolandbau - jeden Freitag neu
  • Forschungs-Newsletter: Aktuelles aus der Ökolandbau-Forschung
  • Rezeptservice BIOMomente - Immer ein Genuss: Jede Woche ein neues Rezept

Mehr Informationen und Anmeldung

Nachrichten

Stop Climate Change: Bio is(s)t klimafreundlich

Stop-Climate-Change-Logo

08.12.2009

Zu Beginn der Weltklimakonferenz in Kopenhagen fordert das Netzwerk des Zertifizierungssystems Stop Climate Change (SCC) von der Bundesregierung und den Bundesländern verstärkte Anstrengungen zur Förderung des Ökolandbaus und der klimafreundlichen Vermarktung von Ökolebensmitteln.

Ökologisch wirtschaftende Landwirte leisten laut AGRA-TEG - Agrar- und Umwelttechnik GmbH einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Stop-Climate-Change-Zertifizierung im nachgelagerten Verarbeitungs-, Handels- und Logistiksektor ist die ökologische Lebensmittelwirtschaft auch dort Vorreiter beim Klimaschutz.

Der Koordinator des Zertifizierungsprogramms Stop Climate Change, Marco Lange, betonte: "Zahlreiche Studien belegen, dass die Umstellung auf Ökolandbau das Weltklima schützt. Das Verbot der chemisch-synthetischen Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel, der Kohlenstoffaufbau im Boden, der begrenzte Futtermittelzukauf für Ökotiere und die verbreitete Festmistwirtschaft sind hier die entscheidenden Faktoren. Ziel und Philosophie des Ökolandbaus war und ist es, klimafreundlich zu produzieren."

Unternehmen aus der Naturkostbranche wie BioTropic, bio verlag, Ökoland, Springer Bio-Backwerk und Voelkel vermarkten Produkte, die nach dem Stop Climate Change-Standard zertifiziert sind. Damit demonstrieren diese Unternehmen, wie in der nachgelagerten Weiterverarbeitung eine aktive Verringerung  von Treibhausgasen erreicht und zugleich qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte unterstützt werden können.

Patrik Müller, Geschäftsführer der Ökoland GmbH Nord, erklärte: "Ich glaube, dass unser Klima nicht nur auf großen Konferenzen, sondern vor allem durch viele kleine, kreative und aktive Schritte in allen Lebensbereichen gerettet werden kann. Nur so sind die ehrgeizigen Ziele bei der CO2-Minderung der Bundesregierung erreichbar. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, dass immer mehr Menschen Biolebensmittel kaufen und die Regierungen das Potential des Ökolandbaus als wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas erkennen. Die Förderung dieser umweltverträglichen Landnutzungsform muss weiter verstärkt werden."

Quelle: Pressemitteilung der AGRA-TEG - Agrar- und Umwelttechnik GmbH


Seitenende