oekolandbau.de - Das Informationsportal



Aktuelles

RSS-Feed abonnieren

Abonnieren Sie die Oekolandbau-Nachrichten als RSS-Feed:

Mehr Informationen

Newsletter

Neues aus der Biobranche - kostenlos als E-Mail!

  • oekolandbau.de Newsletter: Aktuelle Infos rund um den Biolandbau - jeden Freitag neu
  • Forschungs-Newsletter: Aktuelles aus der Ökolandbau-Forschung
  • Rezeptservice BIOMomente - Immer ein Genuss: Jede Woche ein neues Rezept

Mehr Informationen und Anmeldung

Nachrichten

Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft

Logo des Robin Wood e.V.

11.12.2007

Die Umweltorganisation 'Robin Wood' gibt im Internet aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf.

In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Tagen ein Christbaum aufgestellt. 'Robin Wood' weist darauf hin, dass die meisten der rund 23 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden. Dabei handelt es sich um eine enorme Belastung für Böden und Gewässer, so der gemeinnützige Verein. Es gehe aber auch anders. Im Internet unter www.robinwood.de informiert die Umweltorganisation über Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und gibt Einkauf-Tipps.

"Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird", empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von 'Robin Wood'. Christbaum-Käuferinnen und Käufer sollten daher auf die Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) und des Naturland-Verbandes an den Bäumen achten. Diese Zertifikate erhalten nach Angabe der Umweltorganisation nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem würden auch einige Bioland-, Demeter- und weitere zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen anbieten.

Bis in die fünfziger Jahre seien alle Weihnachtsbäume von "drauß' vom Walde" gewesen. Heute seien mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen kräftig gespritzt und gedüngt werde: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik habe dieses Marktsegment längst im Visier und arbeite an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen. Wer das nicht unterstützen möchte, solle am besten einen Weihnachtsbaum mit glaubwürdigem Siegel wählen.

Um die Suche danach zu erleichtern, hat 'Robin Wood' eine Umfrage bei rund 100 FSC-Forst- und Öko-Landbaubetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit über 40 Verkaufsstellen für zertifizierte Weihnachtsbäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.

Im Internet: 'Robin Wood': Wo gibt's in Deutschland Weihnachtsbäume?

Ansprechpartner für Rückfragen:

Quelle: 'Robin Wood' Pressemitteilung


Seitenende