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Bunter Bio-Bauernmarkt

 

Erlebniseinkauf für die ganze Familie

Bauernmarkt - neues Fenster: zur vergrößerten Ansicht
© BLE/ T. Stephan
  • Initiator/ Impulsgeber: Betriebsleiter Erzeugerbereich
  • Akteure: Betriebsleiter Erzeugerbereich, Naturkostladen, Bio-Bäcker
  • Zielgruppe: Kleine und große Verbraucher
  • Zielsetzung: Kundenbindung und Neukundengewinnung
  • Teilnehmerzahl: Unbegrenzt
  • Jahreszeit: Frühling bis Herbst
  • Zeitrahmen: Mindestens acht Wochen Planung
  • Veranstaltungsdauer: Ein Tag
  • Varianten der Aktion: Bauernmarkt als Hoffest ausrichten
 

Die Idee

Der Bauernmarkt kann auf einem freien Platz oder auf dem örtlichen Marktplatz stattfinden. Hier kann der Verbraucher das ganze Spektrum an Bio-Produkten "erkosten". Appetitliche Käse-, Wurst-, Obst- und Gemüsestände genau wie Stände mit Backwaren, Honig etc. laden zum Kosten ein. Aber auch Wollstände, Töpferwaren und Blumen haben ihren Platz auf dem bunten Bio-Bauernmarkt. Der "Spaßfaktor" kommt mit Live-Musik, Pflanzenquiz, Clown und Jongleur sowie Anleitungen zum Korbflechten oder Wollspinnen etc. nicht zu kurz.

 

Die Planung

Mögliches Programm:

  • Reichhaltiges und ansprechendes Angebot an Speisen und Getränken
  • Musikband
  • Weinprobe
  • Korbflechten, Wollspinnen, Töpfern
  • Pflanzenquiz für Kinder
  • Hüpfburg
  • Clownerie/ Zauberei
  • Jonglieren mit Obst

Vepflegung:

Süße Speisen wie Kuchen und Waffeln, Obst, Salat sowie herzhafte Imbisse wie gegrilltes Bio-Fleisch und -Würstchen mit Bio-Bratkartoffeln oder -Kartoffelsalat, Grünkernbratlinge, Fleisch- und Gemüsespieße, Brot- und Käsehappen; als Getränke empfehlen sich Bio-Kaffee, Bio-Säfte sowie Bio-Bier und Wein aus ökologischer Erzeugung. In der kälteren Jahreszeit bringen Glühwein oder
Punsch eine nette Aufwärmung.

Sonstige Tipps:

  • Bauernmarkt unter jahreszeitliches Motto stellen (z. B.: Mit Bio-Produkten fit durch den Frühling)
  • Für Toilettenhäuschen und Parkmöglichkeiten sorgen
  • Gefahrenquellen müssen beseitigt und/ oder entsprechend gesichert werden.
  • Schlechtwettervariante organisieren (z. B. Verlegung der Veranstaltung in Markt- oder Turnhalle abklären)
  • Informationsmaterial z. B. bei Öko-Anbauverbänden besorgen

Kosten:

  • Handzettel, Plakate
  • Künstler (Musik, Jongleur, Clown)
  • Hüpfburg für Kinder
  • Zukauf von nicht selbst produzierten Speisen oder Getränken
  • Preise für Pflanzenquiz (z. B. Kinderbücher)
  • Gegebenenfalls Personalkosten für zusätzliche Mitarbeiter
  • GEMA-Gebühren für Musik (externer Link folgtwww.gema.de)

Lokale Medienarbeit

  • Ankündigung an regionale Medien, vor allem Tageszeitung/ regionale Anzeigenblätter schicken
  • Handzettel auf dem Wochenmarkt und im Hofladen verteilen, bei der Touristeninformation auslegen
  • Plakate aufhängen

Personalbedarf:

  • Für die Organisation und Koordinierung im Vorfeld sollten ein bis zwei Personen als ständige Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
  • Am Veranstaltungstag selbst ein Hauptansprechpartner für die gesamte Organisation abstellen.
  • Für die Verkaufsstände je zwei Personen, für die Durchführung von Spielen und handwerklichen Demonstrationen jeweils mindestens eine Person extra einplanen.

Kontaktsuche/ Kooperationspartner

Als Kooperationspartner Lieferanten, Verarbeiter, Händler aus der Umgebung sowie regionale Anbauverbände ansprechen

Rechtliche Aspekte

  • Beim Ordnungsamt Genehmigung für Veranstaltung und Stände einholen.
  • Setzen Sie sich frühzeitig mit dem Gesundheitsamt Ihrer Kommune in Verbindung und erkundigen Sie sich nach den Bedingungen für den Verkauf von Speisen und Getränken.
  • Prüfen Sie bei Ihrer Versicherungsgesellschaft, ob und wie die Veranstaltung und deren Helfer mitversichert sind.
 

Die Checkliste

Acht Wochen vorher

  • Termin festlegen und klären, ob es "Konkurrenzveranstaltungen" in der Nähe gibt
  • Mögliche Kooperationspartner (Bio-Bauern, Bio-Bäcker, Metzger, Floristen etc.) anfragen
  • Unterhaltungsprogramm festlegen, Künstler engagieren
  • Hüpfburg organisieren (z. B. bei Verleihfirmen im Internet, günstige Varianten gibt es für ca. 150 bis 200 Euro ohne Betreuung, für Selbstabholer)
  • Kosten kalkulieren (Verköstigung, Standaufbau, Personal, Dekoration, Programm)
  • GEMA anfragen wegen Musik-Programm

Sechs Wochen vorher

  • Schlechtwettervariante organisieren (Ordnungsamt wegen eventueller Nutzung von Markt- oder Turnhalle kontaktieren)
  • Verköstigungsangebot der Stände und Preise für den Verkauf festlegen, Mengen kalkulieren (Erfahrungswert Getränkemenge pro Besucher bei sommerlichen Temperaturen: ca. 0,5 Liter) und bestellen
  • Mitarbeiter suchen bzw. Aushilfen ansprechen

Vier Wochen vorher

  • Ankündigungsplakate und Handzettel erstellen, kopieren aushängen bzw. verteilen
  • Einladungen erstellen und verteilen

Zwei Wochen vorher

  • Endgültiges Programm erstellen und mit Kooperationspartnern abstimmen
  • Dekoration besorgen
  • Tische, Geschirr, Besteck, Sonnenschirme und Zelte organisieren/ beschaffen
  • Aushilfen fest engagieren

Eine Woche vorher

  • Letzte Details mit Lieferanten und Kooperationspartnern klären
  • Lokale Medien informieren
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