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Mehr Infos

Literatur-Tipps

  • Rotraut Greune, Heike Burghardt: Vera Wolle ist ein Schaf. Oscars lustiges Schafbuch, 2000
  • Rotraut Greune: Mein lustiges Buch über Schafe. Mit Oscar die Natur entdecken, 2004
  • Norbert Frank: Lammgerichte für Genießer, 2001

Internet-Info

  • Auf der Ölbergalm können Kinder nicht nur Schafe streicheln, sondern auch Wolle spinnen oder färben und lernen, wie aus Schafmilch Lebensmittel entstehen.
    externer Link folgtwww.oelbergalm.de

Tierisch gut: Schafschur live

 

Wo kommt eigentlich die Wolle her?

Schafschur - neues Fenster: zur vergrößerten Ansicht
© BLE/ T. Stephan
  • Initiator/ Impulsgeber: Betriebsleiter Erzeugerbereich (Schafzuchtbetrieb)
  • Akteure: Betriebsleiter und Mitarbeiter des Hofes
  • Zielgruppe: Schüler und Jugendliche, Familien
  • Zielsetzung: Neukundengewinnung, Informationen und Demonstrationen über die Schafhaltung im Öko-Landbau
  • Teilnehmerzahl: Optimale Gruppengröße ca. 15 Personen bei Hofrundgang/ Schafschur-Demonstration
  • Veranstaltungsdauer: Betriebseigener Scherer, bei entsprechender Herdengröße lohnt es sich, einen zusätzlichen Scherer anzustellen
  • Jahreszeit: Frühjahr und Sommer
  • Zeitrahmen: ca. vier Wochen Planung
  • Varianten der Aktion: Melkseminar

Die Idee

Mit dieser Aktion können Schafhalter interessierten Besuchern und vor allem Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Schafhaltung und Pflege
der Tiere geben, zu der auch zweimal jährlich die Schafschur zählt. Das folgende Waschen, Trocknen, Kämmen und Spinnen der anfallenden Wolle ist ein beeindruckendes und für viele neues Erlebnis, bei dem große und kleine Besucher mithelfen dürfen.

 

Die Planung

Mögliches Programm:

  • Hofrundgang
  • Demonstration der Schafschur
  • Wolle waschen und trocknen
  • Spinnen der Wolle
  • Demonstration der Produktpalette (Käsestand, Wollstand etc.)
  • Verköstigung von Molkereiprodukten aus Schafsmilch
  • Quiz rund ums Schaf
  • Strohhüpfburg zum Toben

Verpflegung:

Schafskäse und Lammwurst mit Bio-Brot, Schafskäsesalat und Kartoffelgratin mit Schafskäse stillen den großen und den kleinen Hunger. Bio-Säfte sowie Wasser, Tee und Kaffee, eventuell auch ein kühles Bio-Bier und Rotwein aus ökologischer Erzeugung anbieten.

Sonstige Tipps:

  • Infowände über Schafschur aufstellen, so dass Besucher sich gut informieren können.
  • Für Kinder Bewegungsmöglichkeiten, z. B. in Form einer Strohhüpfburg, schaffen
  • Auf jeden Fall vorher den Hof begehen und Gefahrenquellen beheben bzw. sichtbar abgrenzen
  • Besuchern erklären, dass die Schafschur auch schon mal etwas blutig werden kann, wenn das Tier nicht still hält

Kosten:

  • Verpflegung (Appetithäppchen mit Bio-Brot und Schafskäse umsonst abgeben, Salat und warme Gerichte für drei bis fünf Euro anbieten)
  • Gegebenenfalls Personalkosten für externe Hilfskräfte
  • Gewinne für das Quiz-Spiel

Lokale Medienarbeit:

Laden Sie die lokale Tageszeitung/ Anzeigenblätter frühzeitig ein. Falls Sie einen großen Besucherkreis ansprechen wollen, bitten Sie die Medien gleichzeitig, Ihre Aktion in der Zeitung anzukündigen. Das Fremdenverkehrsamt um Aufnahme in den Veranstaltungskalender bitten.

Personalbedarf:

Ein bis zwei Personen für die Schafschur, zwei Personen für die Verköstigung und gegebenenfalls ein bis zwei weitere Helfer im Hofladen

Kontaktsuche/ Kooperationspartner:

  • Adressen von Schulen und Kindergärten im Telefonbuch/ den Gelben Seiten recherchieren
  • Fragen Sie Ihre Lieferanten und Bio-Verarbeiter, ob sie gemeinsam mit Ihnen für das leibliche Wohl der Gäste sorgen möchten (z. B. mit Bio-Backwaren, -Bier und Wein aus ökologischer Erzeugung)

Rechtliche Aspekte:

Setzen Sie sich frühzeitig mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt Ihrer Kommune in Verbindung und erkundigen Sie sich nach den Bedingungen
für den "Ausschank" bzw. Verkauf von Speisen und Getränken. eventuell Unfallversicherung für die Aktivitäten der Kinder (Hüpfburg etc.) abschließen (oder durch gut erkennbare Schilder deutlich darauf hinweisen, dass Eltern für ihre Kinder haften)

 

Die Checkliste

Vier Wochen vorher

  • Adressen von Schulen und Kindergärten recherchieren
  • Einladungsverteiler (Schulen, Kindergärten, Kunden des Hofladens) erstellen
  • Versicherung nach Versicherungsschutz für Helfer und Gäste des Erlebnistages fragen
  • Ordnungsamt wegen Schankgenehmigung und rechtlichen Auflagen für den Verkauf von Speisen und Getränken kontaktieren
  • Mögliche Kooperationspartner anfragen, ob sie sich mit einem eigenen Stand beteiligen möchten (Landwirte aus der Umgebung mit ihren Bio-Produkten, z. B. Bio-Brauerei, Bio-Bäckerei, Bio-Kelterei)
  • Termin festlegen

Drei Wochen vorher

  • Detailliertes Programm eventuell in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern festlegen
  • Kostenkalkulation (festen Unkostenbeitrag oder Preise für Verköstigung bestimmen)
  • Handzettel und Plakate erstellen, vervielfältigen, verteilen
  • Unterstellmöglichkeiten bei starker Sonne oder Regen organisieren (Sonnenschirme, Scheune)
  • Personalkalkulation

Zwei Wochen vorher

  • Verköstigungsangebot festlegen
  • Standplatzierung, z. B. Bio-Käsestand, Bio- Bierstand, Wollstand etc. koordinieren
  • Genaue Personaleinteilung
  • Mit der Erstellung der Infowände beginnen
  • Veranstaltungsankündigung an lokale Medien schicken

Eine Woche vorher

  • Detaillierten Ablaufplan festlegen
  • Bei lokalen Medien telefonisch nachfassen
  • Tische und Geschirr für Speisen etc. bereitstellen bzw. ausleihen
  • Parkmöglichkeiten schaffen und Hinweisschilder anbringen
  • Strohballen beschaffen und Strohhüpfburg aufstellen
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