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Professionelle Fotos rund um die Herstellung ökologischer Lebensmittel zur kostenlosen Nutzung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

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Informationen zu rund 200 Bio-Betrieben, die Besuchstermine für Berufskollegen, Lebensmittelverarbeiter, Vermarkter von Bio-Produkten, Verbraucher sowie andere interessierte Gruppen anbieten:

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Schulmaterialien

Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und die Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für den Unterricht der allgemein bildenden Schulen, der einschlägigen Berufs- und Fachschulen sowie für den Einsatz in der Weiterbildung:

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Einführung und Zielsetzung

 

Warum dieser Leitfaden?

Kinder toben auf einer Strohhüpfburg
(c) BLE, Bonn

Jahrelang wurde der Öko-Landbau von der Presse verwöhnt, indem stets anerkennend berichtet wurde. Die Botschaften des Öko-Landbaus waren immer das positive Gegenstück zur konventionellen Landwirtschaft, die von jeher in der Kritik der Medien stand und steht. Diese Art der Berichterstattung verlangte kaum Eigeninitiative von Landwirten und Verbänden. Allein die Tatsache, dass der Öko-Landbau dem Nischendasein entwachsen ist, macht ihn zur Konkurrenz und erfordert eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, um seine Vorzüge hervorzuheben.

Aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Öko-Landbau und für Bio-Produkte ist wichtig!

Medienvertreter und Verbraucher wissen oft nicht genau, was sich hinter dem Begriff ökologischer Landbau verbirgt. Oftmals beschränken sich Berichterstattungen auf das, was der Öko-Landbau nicht ist, anstatt darüber zu informieren, für was er im Einzelnen steht. Bekannt ist vor allem, dass auf den Einsatz von Chemikalien verzichtet wird, es keine Käfighaltung gibt und Gentechnik tabu ist. Weitaus weniger Wissen existiert hingegen z. B. über Fruchtfolgen oder ökologische Pflanzenbehandlungsmittel und -verfahren. Dass sich die Richtlinien des Öko-Landbaus auch über Verarbeitungsrichtlinien erstrecken, dürfte ebenfalls weitgehend unbekannt sein. Der Schwerpunkt bei der Vermittlung des Öko-Landbaus in der Öffentlichkeit muss auf der Überzeugungsarbeit der Akteure liegen und darf nicht von den Negativschlagzeilen des konventionellen Landbaus profitieren wollen. Diese Leitfäden wollen Ihnen dabei helfen, Aktionen umzusetzen, die der aktiven Information über den ökologischen Landbau dienen.

Aufbau und Umgang mit den Leitfäden

Die Leitfäden sind in zwei Hauptmodule unterteilt: Das Basismodul und das Maßnahmenmodul. Das Basismodul gibt Ihnen Grundsatzinformationen und -hinweise zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit für den ökologischen Landbau und zur Nutzung der Leitfäden für eigene Projekte.

Darüber hinaus finden Sie im Maßnahmenmodul - nach dem Motto "Jede Woche Bio-Action!" - 52 verschiedene Aktionsideen im Stil von "Kochrezepten". Dort finden Sie jeweils die Aktionsbeschreibung - Idee, Programm, Hinweise zu Kosten, Zeitplan und Personal etc. Zusätzlich helfen Ihnen praktische Checklisten, Mustertexte und Mustervorlagen bei der Umsetzung. Die ausgewählten Ideen sollen die ganze Breite an Aktionsmöglichkeiten für die Zielgruppe Verbraucher, sowohl Erwachsene als auch Kinder, abdecken. (Selbstverständlich gibt es noch viel mehr Ideen, doch ist der Ausarbeitung im Rahmen dieser Leitfäden eine Grenze gesetzt.) Die Vorschläge reichen von der Bio- Vollmond-Nacht über die Aktion in der Großküche bis hin zum Bio-Rekordversuch.

Die Auswahl der 52 Aktionsideen sowie der Kommunikationsziele ist das Ergebnis einer umfassenden Stärken-Schwächen-Analyse, bei der vorab rund 80 Expertinnen und Experten befragt wurden. Darüber hinaus verfügt die Projektgemeinschaft – Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland e. V.) und m&p: public relations gmbH – über jahrelange Erfahrung in der praktischen Öffentlichkeitsarbeit im ökologischen Landbau.

Bei der Umsetzung der Aktionen wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

Letzte Aktualisierung: 23.07.2007

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