Fördermöglichkeiten: Wo gibt's finanzielle Unterstützung?

- (c) BLE, Bonn
Fördermittel werden in den verschiedenen Bundesländern bzw. Regionen unterschiedlich eingesetzt, Art und Umfang der Fördermöglichkeiten ändern sich. Wenn Sie eine bestimmte Aktion zur Verbraucheransprache im ökologischen Landbau planen, sollten Sie so früh wie möglich, beim zuständen Landesministerium sowie der Landwirtschaftskammer oder dem Landwirtschaftsamt anfragen, ob es spezielle Fördermöglichkeiten für diese Veranstaltungsart gibt. Zum Beispiel werden Heckenpflanz-Aktionen unterstützt oder es gibt Förderprogramme für Bauernhofbesuche von Schulklassen. Den Förderantrag kann der landwirtschaftliche Betrieb stellen:
- Förderprogramm "Ländlicher Raum" in Sachsen, für die Verwaltung und Antragstellung sind die Landwirtschaftsämter zuständig.
- Programm "Schüler auf dem Bauernhof" in Baden-Württemberg. Das Programm wird von mehreren Landjugendorganisationen in Baden-Württemberg betreut. Den Antrag können Sie unter
www.schueler-auf-dem-bauernhof.de ausdrucken.

- (c) BLE, Bonn
In Nordrhein-Westfalen gibt es z. B. das Diversifizierungsprogramm, das in der Anfangsphase eines Projektes auch Personalkosten übernimmt und somit den laufenden Betrieb unterstützt. Weitere Hinweise zur Finanzierung von Projekten von Landwirtschaft und Pädagogik finden Sie auf der Internetseite der Bundesinitiative
Lernen auf dem Bauernhof
Gerade bei der Öffentlichkeitsarbeit in der Region empfiehlt es sich, potenzielle Sponsoringpartner in der Umgebung für die Finanzierungsunterstützung (z. B. für Pflanzgut bei Heckenpflanz-Aktion für den Naturschutz) oder auch Produktsponsoring (Lebensmittel, Preise für Gewinnspiele etc.) bei Ihren konkreten Aktion anzufragen, z. B. ortsansässige Geschäftleute, Banken, Versicherungen.
Darüber hinaus können Sie wegen Fördermöglichkeiten von konkreten Projekten und Aktionen auch bei der
CMA und den regionalen Marketinggesellschaften, z.B.
"Gutes aus Hessen" anfragen.
Letzte Aktualisierung: 24.07.2007

